2011-11-22
Die Zukunft des ESC ... ?
2011-11-12
EOS 5DII Sonderangebot?
Betr.: Filderstädter Bündnis für die Schiene
"Das [...] Bündnis tritt für Stuttgart 21 und damit für die Schiene ein. Gleichzeitig wirbt es um Verbesserungen im Schienenverkehr für Filderstadt, die nur zum Tragen kommen, wenn Stuttgart 21 im Planabschnitt 1.3 entsprechend angepasst wird." (Amtsblatt Filderstadt, Nummer 45 vom 11.11.2011, Seite 32)
Heißt: So, wie es aktuell geplant ist, taugt S21 für die Flughafen-/Messe-Anbindung nichts und steht der Fortentwicklung der S-Bahn im Weg. Wir wissen, dass unser Stadtratsbeschluss S21 nicht ändern wird, sind aber trotzdem für S21.
Auf der Facebook-Seite dieses Bündnisses heißt es im ersten Eintrag:
"Wir wollen diese Chance für Filderstadt nutzen und nicht 1,5 Milliarden € dafür ausgeben, dass nichts verbessert und viel Geld für nichts ausgegeben wird."
Dieses Ziel ließe sich mit einem "JA" zum S21-Ausstieg deutlich zuverlässiger erreichen. Denn der Flughafen-/Messe-Bahnhof hängt wie so vieles andere eben nicht davon ab, dass der Hauptbahnhof
2011-08-22
HP Pre Platz 2 bei Amazon, huh?
Sind das jetzt alles Frustkäufer, die bei HP für 79.– € nicht zum Zuge gekommen sind?
2011-07-27
Tanke schön
Bei uns im Ort gibt es zwei Tankstellen, eine Freie und eine von den vier großen Konzernen. Die Preise liegen normalerweise gleich auf, mit einem feinen Cent Vorteil bei der Freien. Montag morgen muss irgendwie der Sprit-Rest vom Wochenende verkauft werden, oder was weiß ich, jedenfalls ist das Benzin bei beiden deutlich billiger als Freitag nachmittag. Deutlich, so 10–15¢.
Das Ergebnis dieser (natürlich durch die Preisschwankungen an den Rohstoffmärkten und keinesfalls durch eine Prise Profitgier verursachten, ganz klar!) Preissprünge ist jeden Montag morgen zu beobachten: Schlangen bei der Freien, schneller Boxenstopp bei der Konzerntanke. Obwohl sich am Preisunterschied von einem Cent nichts geändert hat. D.h. man spart bei einer Tankfüllung von 50 Litern, nun, äh, ja, 50¢ — steht dafür aber 15 Minuten (oder länger, bei fünf Autos vor einem) an.
Was würden diese Leute sagen, wenn man ihnen 50¢ dafür bieten würde, einfach mal eine Viertelstunde an der Ecke zu stehen?
Netter Bonus beim Tanken war dann noch der Preis, der nur EDV-Begeisterten etwas sagt, die ca. Mitte der 1980 Jahre an Bord gekommen sind:
– und das war der Stand beim automatischen Abschalten der Pumpe, nichts zurechtgetrickstes.2011-06-13
Falls ich mal einen Schatzsucher-Film mache …
- Alte Kulturen lieben es, verwickelte Schnitzeljagden anzulegen, deren Hinweise zur Not auch Tausende von Jahren überdauern.
- Alte Kulturen wenden alle Physik, die sie kennen an, um ausgeklügelte Geheimgänge und Fallen zu bauen. Die bleiben dann genau so lange stabil, bis ein Schatzsucher vorbeikommt. Egal wieviele Erdbeben, Sprengungen und sonstwas in der Zwischenzeit in der Umgebung stattgefunden haben, es braucht den Finger oder Atemhauch eines Abenteurers, um den ganzen Kladderadatsch zusammenbrechen zu lassen.
- Jede nach tagelanger Suche unter Aufbietung aller physischen und psychischen Kräfte auf Um- und Abwegen gefundene Schatzkammer hat einen unscheinbar-offensichtlichen Hinterausgang. Wenn man das vorher gewusst hätte!
2011-06-09
Mac OS X 10.7 Lion auf DVD - nicht.
Das ist schon etwas seltsam: Apple spricht bisher nur davon, dass man Lion im AppStore kaufen können wird, von einer DVD-Ausgabe war nicht die Rede. Trotzdem habe ich gestern oder vorgestern bei Amazon eine vorbereitete Angebotsseite gesehen – und leider keinen Screenshot gemacht. Heute gibt es die Seite nicht mehr. Nur noch einen Eintrag in den Suchergebnissen, der zu einer Fehlermeldung führt.
2011-05-15
Guter Grund
Das ist doch mal eine Argumentationshöhe (für Spam-Mail):
Sie erhalten diese Email weil ihre Email-Adresse in unserer Datenbank gespeichert ist.
Hermetische Logik, nicht angreifbar …
2011-05-01
2011-04-20
Die relative Interaktionsattraktivität von MS Project
Selbsterfahrung über die relative Interaktionsattraktivität von MS Project: Ziehe Reinigung des Dusch-Siphons einem (längst überfälligen) Update des Projektplans vor.
Komisch, "relative Interaktionsattraktivität" ist ein Begriff, den ich im Studium aufgeschnappt habe, der aber bei Google nur wenige Treffer ergibt und in der Wikipedia gar keinen. Wurde der Begriff wegen Lächerlichkeit eingestampft? Oder gibt's da nur noch einen englischen Fachterminus für? Dabei ist er doch so treffend.
Update: Mrgh, nur weil Siphon ein Fremdwort ist, muss man es doch nicht gleich mit "y" schreiben.
2011-04-05
Blogger Dynamic Views
Wer will, darf dieses Blog als Dynamic View anschauen. Das ist das Neueste von Blogger, in diversen Geschmacksrichtungen: oben auf Sidebar klicken und was anderes auswählen. Die anderen Optionen passen nicht so richtig für mein Blog, dafür hat's zu wenig Fotos. Aber iPad- (und Nachahmer-) tauglich sind diese slide-digen Darstellungen auf jeden Fall mal.
2011-03-28
Anmerkungen zu den "sichersten Atomkraftwerken der Welt"
- Welche Belege gibt es für die Behauptung, die deutschen AKWs seien die "sichersten der Welt"? Falls die EU oder die G20 oder die IAEA die AKWs nun tatsächlich europa- oder weltweit überprüfen, gibt es dann einen öffentlich einsehbaren Benchmark?
- Tut es Atomkraftwerken eigentlich gut, mit soviel Redundanz (1 überdimensioniertes Kühlsystem und 4 Ersatzsysteme) ausgestattet zu sein? Bei den Autos kommt regelmäßig die Warnung, dass man die zusätzliche Sicherheit, die ABS, ESP und Kollegen schaffen, nicht für riskanteres Fahren ausnutzen soll. Verführt es nicht einen Atommanager, an der Wartung von Anlagen zu sparen, weil's ja noch zwei, drei andere Ersatzsysteme gibt?
- Wenn wir aus Japans Atomkatastrophe lernen wollen, dann wohl dass es Atommanager gibt, für die Sicherheit eben nicht an erster Stelle steht. Dass Gier, wie bei einer Bank, auch bei einem Atomkonzern, das gewöhnliche Gewinnstreben ins Extrem treibt.
Es sei noch auf den FAZ-Artikel hingewiesen, in dem Frank Schirrmacher den Atom-Sprachgebrauch auseinandernimmt.
2011-03-22
Mac OS X 10.6.7 auf Umwegen, mit alten Bekannten
Unser gutes altes MacBookPro (1,1) hat es beim Update-Versuch von Mac OS X 10.6.6 auf 10.6.7 beim Versuch belassen und kam nicht mehr über den grauen Startbildschirm hinaus. Nun gut, alles auf Anfang, 10.6.0 frisch von der DVD und dann der dicke Alles-in-Einem-Update-Pack hinterher. Dank gescheitem Installer sind alle Daten noch da und die Dock-Icons erholen sich auch eines nach dem anderen. Und — der für 10.6.6 von Hand gefixte W-LAN-Treiber scheint auf 10.6.7 besser zu funktionieren. Bisher hält ping mustergültig durch.
Und zur Belohnung gibt's jetzt noch den Firefox 4 hinterher.
[Update 1] Okay, definitiv zu früh gefreut. Nach dem ersten Standby ist das alte W-LAN-Problem wieder da. Mist, wo Apple doch Besserung im Wifi-Bereich versprochen hatte. Wie's aussieht, testen die mit den alten Macbooks nicht mehr. Mist.
[Update 2] Da simma wieda. Der "Hack" von tenortim aus dem Apple Support Forum mit dem Einspielen des Atheros-Treibers aus Mac OS X 10.6.4 lässt sich auch unter 10.6.7 in Betrieb nehmen. (Mein erster Eintrag dazu.) Wird die Zeit zeigen, ob es auch mit .7 dem W-Lan den Wackler austreibt.
Grau zu Weiß
Die Gesellschaft für Reaktorsicherheit schreibt weiterhin alles zusammen, was man über Fukushima erfahren kann. Da steht heute auch dieser Satz:
Tepco wertet die Farbveränderung des Rauches von grau zu weiß positiv.
Im Hochtechnologieland Japan. Die haben keine Ahnung, was in diesem AKW vor sich geht. Aber hey, weißer Rauch ist besser als grauer.
Wenn unsere Bundeskanzlerin ein Post-It hat, auf dem sie notiert, was man aus der japanischen Atom-Katastrophe lernen kann, sollte da inzwischen stehen:
- Manche AKW-Betreiber liefern gefälschte Prüfberichte. Sieh an.
- AKWs neigen nach Laufzeitverlängerungen zu Unfällen.
- Mal die Spanier fragen, ob sie die Fukushima-Schwestern im Griff haben.
2011-03-20
Kontext-Wochenzeitung für Stuttgart
In der Stuttgarter Zeitungslandschaft tut sich was. Eigentlich gibt es hier nur die Stuttgarter Zeitung und die Stuttgarter Nachrichten, beide vom gleichen Verlag, beide Bestandteile des Medienkonglomerats mit dem klingenden Namen SWMH, das sich in der letzten Krise auch die Mehrheit am Süddeutschen Verlag (Süddeutsche Zeitung) einverleibt hat. Seit die StZ sich in in Sachen Stuttgart 21 in den Augen ihrer Leser zum Hofberichterstatter der Bahnhofsverbuddler gemacht hatte, musste sie harsche Kritik der "Wutleser" einstecken und hat zwischenzeitlich auch Besserung gelobt.
Nun aber macht sich ein Strauß Edelfedern daran, den Stuttgartern eine Alternative oder Ergänzung der veröffentlichten Meinung in Form einer Wochenzeitung im Netz zu bieten. Tatsächlich soll diese Zeitung zwar online sein, aber nur einmal die Woche – jeweils am Mittwoch – aktualisiert werden. Denn der Augenmerk soll nicht auf einer Berichterstattung nach dem Schema "Er hat gesagt …, sie hat gesagt …" liegen, sondern auf der Prüfung des Wahrheitsgehalts dieser Aussagen. Was ja mit deutlich geringerer Rotationsgeschwindigkeit möglich sein sollte, bzw. eine ruhigere Herangehensweise geradezu erfordert.
Dem geneigten Leser der taz sei noch die gute Nachricht überbracht, dass hinfort am Wochenende quasi eine Regionalausgabe für den Südwesten erscheint in Form einer Beilage mit ausgewählten Artikeln aus der Kontext. (Bisher hat die taz nur eine Berliner und eine Nord-Regionalausgabe.)
Am 6. April startet die Kontext und ich bin sehr gespannt darauf.
2011-03-18
Nicht in der Lage, diese Gefahr zu berücksichtigen
In diesem SpOn-Artikel finden sich einige Geständnisse eines Ingenieurs, die die Bezeichnung Hochtechnologieland Japan "ein bisschen" in Frage stellen, z.B.:
Der pensionierte Ingenieur betont die mangelnde Erfahrung, die die Japaner damals mit Atomtechnologie hatten. "Bei der Konstruktion von Reaktor 1 hatten wir keine Erfahrung. Wir wussten fast gar nichts. Wir wussten zwar, dass das Gebiet von Erdbeben und Tsunami bedroht ist - aber wir waren nicht in der Lage, diese Gefahr zu berücksichtigen", so Ogura. — Video zeigt massive Zerstörung in Fukushima I
Das kann Frau Bundeskanzlerin demnächst nur wenig angepasst in ihre Rechtfertigungsreden zum Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg übernehmen:
"Wir wussten zwar, dass es Atomkraft gibt – aber wir waren nicht in der Lage, diese Gefahr zu berücksichtigen."
2011-03-13
M. Spreng über die schwarz-gelbe Atompolitik
Der Super-GAU in Japan wird auch zum GAU für die deutsche Atompolitik werden und die politischen Kräfte, die sie tragen. Das hat auch die Kanzlerin gemerkt. Deshalb der rasche “Krisengipfel” im Kanzleramt. Ihr geht es jetzt darum, den Menschen das Gefühl zu geben, dass die Politik senbsibel und schnell reagiert und handelt. Betonung auf “das Gefühl zu geben”. Jetzt ist wieder die hohe Zeit der So-zu-tun-Politik: so zu tun, als würde man etwas tun. — Die So-zu-tun-Politik






