Google hat ein Widget für den Mac herausgebracht, um einen Blogeintrag bei Blogger zu erstellen. Die Frage ist, was passiert mit Ümläütön und ßcharfen S?
2006-02-24
2006-02-18
Bush tut endlich was gegen die Klima-Erwärmung
Natürlich tut er es auf die ihm eigene, außergewöhnliche Art und geht an die Wurzel des Problems:
Die amerikanische Regierung setzt offenbar staatliche Klimaforscher massiv unter Druck. Washington habe der Weltraumbehörde Nasa und der Klimaforschungsbehörde NOAA in Klimafragen einen Maulkorb verpasst, berichtet das Fachjournal «Science».
Laut Kennedy ignoriert Washington nicht nur schlagende Beweise für die globale Erwärmung durch Treibhausgase wie Kohlendioxid. Vielmehr habe die Regierung NOAA-Forschern, die die Klimapolitik des Weissen Hauses ablehnen, auch den Kontakt mit der Presse verboten. — Bush-Regierung setzt Klimaforscher unter Druck
Traurig, traurig, traurig.
Dilbert's Karrieretipps
Man lernt ja immer was, wenn man im Dilbert.Blog vorbeischaut. Heute: Karrieretipps für Berufsanfänger
There's no such thing as good ideas and bad ideas. There are only your own ideas and other people's. If you want someone to like your idea, tell him he said it last week and you just remembered.
Teamwork is what you call it when you trick other people into ignoring their priorities in favor of yours.
Non-monetary incentives are every bit as valuable as they sound.
Preparing a Powerpoint presentation will give you the sweet, sweet illusion of productivity.
2006-02-17
Wider den Regionalteil
Manche Einsichten treffen mich einfach mit der Subtilität eines Ziegelsteins. Heute mit einiger Zeit Verzögerung in der Zeit gelesen: Der Deutschland-Korrespondent der Times über die eingefahrenen Zeitungsmacher in Germany:
Die Frankfurter Rundschau bringt zum Beispiel jeden Tag zwei Frankfurt-Seiten. So, als gehörten die Frankfurter nicht zum Rest der Zeitung. Frankfurter Theater sollte meiner Meinung nach ins Feuilleton, und wenn es etwas Interessantes im Rathaus gibt, dann sollte das in die Politik, aber eben nur, wenn es interessant ist. In der Times gibt es keine London-Seiten, dort ist alles integriert. — "Sehr unwitzig"
Erinnert mich an die alte Weisheit: Irgendwie passiert jeden Tag exakt so viel Neues, dass es für genau 15 Minuten Tagesschau reicht.
CatContent: Anica aufm Buch
(Für die Literatur-Kritiker: Anica sitzt auf "Schiffbruch mit Tiger" von Yann Martel, was ein interessantes Buch war. Sage ich; Anica ist es relativ egal, wie der literarische Gehalt ihrer Sitzgelegenheit ist.)
CatContent: Simba aufm Tisch
(For the technically inclined: Ja, das ist der Stapel c't-CDs des Jahrgangs 2005 auf dem dieser Kater hockt!)
Für's nächste Redesign: Elastic Site Layout
Roger Johansson zeigt uns, wie ein Seitenlayout elastisch angelegt werden kann, dass die Seite in ein beliebig breites oder schmales Browserfenster passt. Beim nächsten Griff zum CSS!
To avoid that I used the max-width CSS property to specify how wide the #wrap element can become. I could have used pixels to define a maximum width for the layout, but that would have made line lengths increase as text size is reduced and decrease as text is made larger. I wanted line length to be comfortable for reading and stay roughly the same regardless of text size. By using em instead of px as the unit for max-width, the width will depend on font size and line length will be similar no matter what size the text is. — Fixed or fluid width? Elastic!
Wichtige Durchsage für Bürgerrechtler unter den SPD-Wählern
(Im Volltext dem Schockwellenreiter entnommen, da ich das nicht besser sagen kann:)
Grünes Licht für Vorratsdatenspeicherung
So sind sie, die Spezialdemokraten, souverän wie immer: Der Bundestagsabgeordnete (und selbsternannte Internetspezialist) Jörg Tauss von der SPD sprach zwar gegen die Vorratsdatenspeicherung, stimmte aber am Ende trotzdem für den Antrag, wie auch – bis auf den CDU-Abgeordneten Siegfried Kauder – alle anderen Abgeordneten der Großen Koalition. Denn dafür sind große Koalitionen schließlich da: Daß sie die Grundrechte der Bürger einschränken können. [netzpolitik.org]
Jörg Tauss führte auch ein Weblog, mit dem er den Dialog mit dem Wähler pflegen wollte. Exakt bis zum Tag der Wahl...
— Der Schockwellenreiter
Nicht, dass man sowas nicht erwarten mußte. Schließlich hat man in der Sache schon die EU vorgeschickt. (Die ist immer ein Super-Feigenblatt, wenn es darum geht, etwas umzusetzen, hinter dem man eigentlich gar nicht hundertprozentig steht. Eigentlich, ha!) Es ärgert mich aber trotzdem.
Die Internet-Provider sollen bitte ihrer Dokumentationspflicht nachkommen, das ganze Zeug ausdrucken und dem SPD-Archiv zur Aufbewahrung übergeben. Die paar Tonnen Papier pro Tag …
heise.de zu den Standpunkten der Minderheitsparteien.
Auch in der Sache selbst sparte die Opposition nicht mit scharfer Kritik. Ex-Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sprach von einer "maßlosen" Maßnahme, deren Beitrag zur Verbrechensbekämpfung äußerst fraglich sei. Es werde künftig möglich sein, über Monate hinweg minutiös nachzuvollziehen, wer im Internet gesurft und wer mit wem telefoniert hat. Dies stelle einen "Bruch mit den Grundsätzen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung" dar, zumal die Aufzeichnung unabhängig von Verdachtsmomenten erfolgen solle. Die von der Koalition gewünschte Entschädigungsregelung für die betroffenen Telekommunikationsanbieter kommentierte die FDP-Politikerin mit dem Hinweis, "dass letztlich die Bürger für ihre eigene Überwachung zahlen"
… [Jerzy] Montag [B90/Grüne] monierte, dass man aus den erfassten Verbindungs- und Standortdaten "Rückschlüsse auf soziales Verhalten, Interessen und auch Inhalte" der Kommunikation ziehen könne. Eine solche "lückenlose Erfassung stößt tief in unser Selbstbestimmungs- und Persönlichkeitsrecht", obwohl dieses von der Verfassung geschützt sei. Dieser Geist "des deutschen Datenschutzrechtes" sei bislang auch von "diesem Haus" mitgetragen worden, rief der Grüne seinen Kollegen die bisherige klare Beschlusslage des Bundestags gegen eine verdachtsunabhängige Vorratsdatenspeicherung ins Gedächtnis zurück.
Bleibt zu hoffen, dass das Bundesverfassungsgericht das Ganze in die Tonne drischt. Was machen wir eigentlich, wenn eines Tages die Weisen von Karlsruhe in ähnlicher Weise neutralisiert / radikalisiert werden wie G.W. Bush das gerade mit dem Supreme Court der USA macht?
Where Did Firefox Come From?
Ben Goddger, leitender Entwickler des Web-Browsers Firefox, stellt ausführlich dar, wie er mit Mozilla in Kontakt kam, was er bei Mozilla alles gemacht hat, warum es mit Mozilla so lange gedauert hat, und wie schließlich mit Firefox alles ein gutes Ende nahm.
Where Did Firefox Come From?
The story of Mozilla is long and rich in detail. There are many perspectives. This is mine.
Die Zeit nach der Freigabe des Netscape-Codes war geprägt durch die Parallelwelten der Netscape- und Mozilla-Entwickler.
Compounding this dysfunction, at the time the project was being developed by over a hundred engineers in different, sometimes poorly connected departments within CPD. Netscape had grown rapidly in previous years, and with an uneven hiring bar engineers with abilities that would suggest they needed more assistance from others had far too much autonomy in feature design and implementation. User experience assistance was sparse, and as a result the application quickly bloated.
Nachdem seine Initiativen für besseren Code, einen kontrollierteren Entwicklungsprozess und eine konsistentere Benutzeroberfläche im Sande verlaufen waren, hätte Ben fast aufgegeben. Dann aber kam die Chance mit Firefox.
Firefox was different. After 0.6 I laid out a plan for reaching 1.0. After a few cuts and sanity checks, a year and a half of engineering work by a motivated core of engineers on the front end and the continuing development of Gecko beneath, Firefox 1.0 shipped.
2006-02-16
Buchhändlerin-Blog
Ei, mit solch lieblichen Einträgen, fügt sich Buchhändleralltag und Kundenwahnsinn bald neben Anwalt und Kellner in meine Blogroll.
Meine Kollegin putzte grade ein Regal und meinte zu einem Kunden, der neben ihr stand:
"Wenn ich Ihnen im Weg stehe, dann schubsen Sie mich ruhig weg."
Darauf der Kunde: "Niemals! Ich werde Sie ganz vorsichtig anheben und beiseite stellen." — Überaus liebenswürdige Kunden...
2006-02-11
Joaquin singt Johnny
Bastian, diesem T-Online-Beitrag nach singt Joaquin Phoenix als Johnny Cash tatsächlich selbst. Joaquin Phoenix singt Cash-Songs
2006-02-05
Bonjour, Drucker!
Heute war mal wieder Techno-Spieltag: Es galt, von unseren beiden Dienst-Notebooks auf unseren privaten Canon-Farbdrucker zu drucken – ohne das lästige Umgestöpsele mit dem USB-Kabel.
Unser Mac Mini hat uns wieder gute Dienste geleistet, er stellt den Canon im Netzwerk über die Apple-Technik Bonjour zur Verfügung. Bei Bonjour handelt es sich um eine Zero Configuration Protocol, will sagen: Es tut auf Anhieb, ohne Gefummel an Parametern. Alles was man braucht, ist der Bonjour-Client für Windows, den auf den Notebooks installiert und der Mac und seine (freigegebenen) Drucker werden umstandslos gefunden.
Doch halt, was ist das? Der Drucker wird zwar eingerichtet, aber Druckaufträge schlagen fehl und die "Eigenschaften"-Seite des frischen Druckers kann Windows auch nicht anzeigen?
Das lag bei uns daran, dass des Macs Name Umlaute, Apostroph und Leerstellen enthalten hat. Nun heißt er prosaisch "macmini" und die Sache funktioniert!
Der Name des Mac läßt sich übrigens nicht – wie zuerst vermutet – über den hostname-Befehl im Terminal-Fenster ändern, sondern (wie üblich) komfortabel über die "Sharing"-Seite der Systemeinstellungen.
Übrigens, nicht wundern, wenn der auf Windows eingerichtete Drucker nichts mit dem physisch vorhandenen zu tun hat. Bonjour richtet einen Farb-Postscript-Drucker ein ud überträgt die Druckdaten als Postscript an den Apple, der das Postscript dann für den Canon Tinterich umwandelt.
2006-02-03
Gedankenfeger
Ein sehr lustiger Vertipper.
Ich stelle mir gerade vor, wie ich im Büro sitze, auf den Bildschirm starre, alle Gedanken aus meinem Kopf gefegt.
Moment mal, genau so habe ich den heutigen Nachmittag verbracht!
Gefunden in den Kommentaren von fhs Notizblog: DAK? Nie wieder.
2006-01-21
Google Robots FAQ
Was sind Google Robots? Und was kann der My Public Life™ für mich tun?
I've seen a Google Robot in a DVD shop staring at the backside of a DVD for half a minute, then putting it back in the shelf. Why?Our Google Robots try to record as much information as possible, and this includes movies. As you may know, Google Robots have a micro laser to read from storage devices such as DVDs, CD-ROMs, or even exotic devices from the 1980s (people at that time used so-called "floppy discs," "music tapes," or "gramophone records"). Additionally, a Google Robot may visit the cinema, watch TV, go to a concert, or attend a public reading.
Sehr beruhigend übrigens, dass dieser Dienst nicht mehr beta ist … sein wird … whatever!
via vowe.net
Im Zeichen des Betriebssystems
Ich bin ja selber schuld, dass ich sowas mache. Zwingt mich ja keiner.
Which OS are You?
Das bin ich nicht, aber ich kenne jemand, auf den das 83%ig zutrifft!
Und gleich noch eines:
Which File Extension are You?
Ich weiss ja nicht. Wenn man zweimal hintereinander das Gleiche herausbekommt, obwohl man einige Antworten "getunt" hat, dann … dann muss da doch was Wahres dran sein?
2006-01-14
History of the BASIC family of languages
History of the BASIC family of languages – kann Spuren von Humor, Sarkasmus und Ironie enthalten.
Update: Jetzt auch für C, C++ und Java:
1985 – A variant of C with object oriented capabilities, called C With Classes, is ready to go commercial. However, the name C With Classes is considered too clear and easy for outsiders to understand, so the commercial version is called C++. — History of the C family of languages
Nachmittag's Notes
The Raving Atheist – Atheistische Rundumschläge, z.B.:
In the ritual, all the pilgrims must pass "pillars" called al-Jamarat, which represent the devil and which the faithful pelt with stones to purge themselves of sin. "Considering that they're hurling rocks at the most powerful evil being in the universe, it's a wonder they're not all dead,"said Braddock. — Hajj Pilgrimage Nabs Honors as Safest Devil-Stoning Event
Nur keine Angst, Politisch Korrekte! Er macht sich über alle Religionen lustig.
You can have smart people, lots of money and the latest technology, but your execution can still suck. — What I Learned @ MIT
… und andere interessante Themen wie Seven Habits of Highly Effective User Interface Designers, The Art of the Schedule und Seven Habits of Highly Effective IT Managers.
Man lernt ja immer was, wenn man Scott Adams' Dilbertblog liest:
I think it?s interesting that when you pray to God for a new bike, it hardly ever materializes in your bedroom within seconds. But when you throw stones at the devil, quite often you get an immediate response. That?s an example of good customer service. — The Devil
Ebenfalls lehrreich: Elliotte Rusty Harold's The Cafes:
Programs and APIs should not give users the choice of doing the wrong thing. In cases where the right thing is obvious, the program should just go ahead and do it. Excessive configuration options are confusing and lead to exponential growth of program complexity. Resist the urge to add every option because someone, somewhere might need it. Strive for simplicity first, and only add extra options if they prove to be needed in practice. Most of your users will never miss the complicated options. — Do the Wrong Thing
2006-01-10
2006-01-08
10/20/30 rule of Powerpoint
Powerpoint appeared about the same time laser pointers became low-cost crutches for poorly organized presentations, combining forces to numb worldwide audiences. — 10/20/30 rule of Powerpoint
Erfolgreich präsentieren = Mit dem Schlimmsten rechnen und kein Powerpoint benutzen.