2009-10-23

GeMüsical, SpaceMap, &c

Spontan-Musical in der Supermarkt-Gemüseabteilung

(via reflectionof.me)
Karte der Weltraummissionen, ausgehend von einem kleinen blauen Planeten, der uns sehr am Herzen liegen sollte.

(via kottke.org)
Letters of Note – Die Rolling Stones beauftragen Andy Warhol mit dem Design eines Album-Covers. Mein Lieblingszitat: «Doubtless a Mr.Al Steckler will contact you in New York, with any further information. He will probably look nervous and say "Hurry up" but take little notice.»
Letters of Note: I leave it in your capable hands

Posted via email from inpc.de@posterous

2009-10-16

Handbibliothek aufräumen

Notiz an mich: Aufräumen. In der Handbibliothek wollen Blogs entsorgt
werden, deren Betreiber die Nase voll/keine Zeit/sonst einen guten
Grund hatten aufzuhören. Schade, aber im Internet findet sich Ersatz,
z.B.:
WAS´n?! – http://maxikey.de/
und Nicht lustig – http://nichtlustig.de/main.html
und auch chefarztfraulicher:beobachter – http://chefarztfrau.de/

… und damit: Gute Nacht!

Posted via email from inpc.de@posterous

2009-10-12

Mallorca 09

http://www.flickr.com/photos/inpc/sets/72157622564025918/

Posted via email from inpc.de@posterous

Essen

http://www.flickr.com/photos/inpc/sets/72157622445292189/

Posted via email from inpc.de@posterous

Lesezeichen zum taz-Artikel Die Ketchup Ökonomen

Ein Artikel in der taz von heute über die Abwendung einiger Ökonomen
von der Neoklassik hin zum Keynesianismus.

How Did Economists Get It So Wrong?
von Paul Krugman
http://www.nytimes.com/2009/09/06/magazine/06Economic-t.html

Life In (and After) Our Great Recession
von Benjamin Schwarz
http://www.theatlantic.com/doc/200910/middle-class

What Were They Thinking?
The Role of Economists in the Financial Debacle
von Francis Fukuyama & Seth Colby
http://the-american-interest.com/article.cfm?piece=647

How I Became a Keynesian
Second Thoughts in the Middle of a Crisis
von Richard Posner
http://www.tnr.com/article/how-i-became-keynesian

Aber das Problem mit Neoklassikern und Keynesianern bzw. ihren
Anhängern in der Politik war schon immer, dass in der Krise alle gerne
Keynes machen - Schulden zur Stützung der Wirtschaft - und in den
guten Zeiten dann eben nicht die andere Seite von Keynes umsetzen und
die steigenden Steuereinnahmen dazu verwenden, die Schulden
zurückzuzahlen, sondern Steuersenkungen durchsetzen, um "die
Angebotsseite zu entlasten".

(Interessant: Die Safari-Rechtschreibprüfung kennt die Neoklassik,
aber nicht die Keynesianer. Äh, Apple? Ach so, der Mac ist ein Gerät
der Kulturschaffenden, da ist natürlich der Neoklassizismus als
Stilrichtung zu berücksichtigen.)

Posted via email from inpc.de@posterous

2009-10-09

Streifzug mit Olli

Beipackzettel für Babys: B@by

Der heise-Verlag hat wohl bei Post auf den Tisch geschlagen.
Jedenfalls lag die c't heute schon im Briefkasten und darin der Tipp,
sich mal abgespeist.de
anzusehen. Dort erfährt man unter anderem, dass Müsliriegel heutzutage
auch ohne Müsli hergestellt werden. Ohne Riegel geht ja schon länger.

U-oh, wer hat dem Olli Pocher denn die blaue Strickweste verpasst? Ich
hoffe, das gehört zu einem Gag. Nein, niemand muss deswegen
umschalten. Immerhin, er spricht passables Englisch, ist für
Außenminister also schon überqualifiziert :).

Das Eden Project hat jetzt auch ein Blog. Wer auch nur ein bißchen unsere Natur mag und in
Cornwall vorbeikommt, sollte sich das Eden Project definitiv nicht
entgehen lassen.

… und ich reg mich und der geht: Hab ich doch über die letzten
Jahre drei verschiedene PC-Sat-TV-Karten,-Boxen etc. ausprobiert und
sie wieder zurückgeschickt oder versteigert, weil keine stabil
funktionieren wollte. Nun ja, stellt sich raus, es war der LNB (das
Ding vor der Salatschüssel). LNB getauscht, eye tv funktioniert
problemlos. Gut, is ja auch am Mac, muss ja.

Gute Nacht!

Posted via email from inpc.de@posterous

2009-10-03

Mozart, nicht lustig.

Ich liebe die absurden Cartoons von Joscha Sauer auf nichtlustig.de. Seit ein paar
Tagen blättere ich durch die vier Bücher und suche nach dem Cartoon,
wo ... Ach, sehen Sie selbst! – Statt durch die Bücher zu blättern, gibt's auf
nichtlustig doch tatsächlich eine Textsuche. Wenn man sich also an "Er
sagt, er ist Mozart und hat das hier erfunden?" erinnert, findet man
mit dem Suchwort "Mozart" auch den Cartoon wieder. Schmeckt nach Pups.
Aber gut.

Posted via email from inpc.de@posterous

2009-09-03

Bad Banks und Endlager

In der Finanzkrise scheint mir, dass Atom- und Finanz-Wirtschaft sich ziemlich ähnlich sind: Wenn es kracht, kracht es richtig schlimm. Im Falle eines GAUs / einer "Kernschmelze der Finanzmärkte" (ca. 7700 Treffer bei Google) muss der Staat sich schützend zwischen die Bürger und die Folgen der Krise stellen.


Statt in Castoren werden toxische Kredite in Bad Banks ausgelagert, aber im Prinzip ist es das gleiche wie in Asse: Niemand weiß wie viel und wie giftig das ein- bzw. ausgelagerte Zeug ist, und wann es wieder ins Grundwasser bzw. ins Finanzsystem durchsickert.


Fehlt noch, eine Debatte zu führen über die Restlaufzeit von Banken.

Posted via email from inpc.de@posterous

2009-08-15

Bilder eines Stars


Screenshots vom Xerox Star, einem der Urvater aller Personal Computer,
schon damals mit Ethernet, Fenstern, Maus und Mail.
http://www.digibarn.com/collections/screenshots/xerox-star-8010/index.html
Viel weiter sind wir seitdem nicht gekommen. Alle Konzepte, die im Mac
und dann in Windows und heute in Gnome und KDE zum hundertsten Mal
wieder aufgekocht werden, waren schon da. Alles, was wir seitdem
"dazuerfunden" haben, ist Farbe. (Der Alto war schwarz/weiß, wie auch
die ersten Macs.)
(via Peter Glaser: http://blog.stuttgarter-zeitung.de/?p=13289)

Posted via email from inpc.de@posterous

2009-08-08

Pizza Parma

Gestern in einem Restaurant (das ungenannt bleiben soll) zur besten
Abendessenszeit 90 Minuten auf eine Pizza gewartet. Wahrscheinlich
heizen die den Pizzaofen erst an, wenn der erste Gast eine Pizza
bestellt hat. Bzw. gehen erst mal in den Wald, Holz sammeln. Und mit
dem Holz machen sie ein Feuer, in dem brennen sie die Ziegel, aus
denen sie dann den Pizzaofen bauen. Vermute ich.

Posted via email from inpc.de@posterous

2009-07-26

Zurück zum Alten Blogger

Zwei Monate lang habe ich mit den Möglichkeiten des neuen Blogger.com (so neu auch nicht) gespielt. Die Überreste finden sich hier. Am besten hat mir gefallen, die Blogroll (hier: Handbibliothek) als sich automatisch aktualisierende Neuheitenliste verwenden zu können, die neuesten Posts der Lieblingslektüre-Provider immer oben auf. Die anderen Gimmicks Widgets kann man auch ohne dynamische generierte Seiten (der große Unterschied zum statisch gerenderten alten Blogger-Blog) von Drittanbietern verwenden, siehe dazu den neuen Flickriver-Badge unter dem Titelbild.


Nun, die in der Versuchsphase aufgelaufenen Posts sind zurückportiert, es geht (um eine Wendung von WorldWideKlein zu klauen:) weiter im ausgedruckten Programm.


(Und falls dieser Post nun gleich auf der WebSite erscheint, habe ich Posterous richtig zurückgebogen.)

Posted via email from inpc.de@posterous

Die Fantastischen Vier: Heimspiel

Eine wirklich gelungene Geburtstagsparty gestern bei den Fantas auf
dem Wasen. Wir hatten Sitzplätz ganz oben im Block C, haben aber nur
wenig gesessen. Die Stimmung war sehr freundlich, die Umstehenden
textsicher und stets im Flow.
View 'fanta4, heimspiel' photos on  Flickriver
Das Soundsystem war für uns nicht optimal eingestellt, von der Bühne
aus links oben hinten waren die Lyrics oft nicht zu verstehen. (Oder
Smudo hat in der ersten halben Stunde genuschelt; Thomas D. und
Hausmarke habe ich gut verstanden. Nach dem Stromausfall kam mir der
Sound dann besser vor. Aber das sind Kleinigkeiten, über die ich gerne
hinwegsehe.
Die Fantas hatten ein ganzen Orchester dabei plus eine Bläsergruppe.
Wäre es meine Entscheidung gewesen, ich hätte dem Orchester noch mehr
von den Arrangements übertragen. (Aber dafür gibt's ja die
Unplugged-Platte.) Auf jeden Fall freue ich mich auf die Wiederholung
im Fernsehen bzw. auf DVD, da wird der Sound dann stimmen. Die
Erinnerung wird dann einfach mit der DVD-Tonspur nachsynchronisiert.

Posted via email from inpc.de@posterous

2009-07-21

Feta + Zucchini + Avocado + Worchester-Sauce = Lecker!

Metabolic Balance bringt mich auf ganz neue "Rezepte". Zum Beispiel gabs heute zum Mittagessen Feta und dazu ein Rest gekochtes Gemüse von gestern abend. Um die Gemüse-Portion auf's Kampfgewicht von 140g zu hieven, habe ich noch eine halbe Avocado in Schnipseln dazugetan und das Ganze mit Worchester-Sauce gewürzt als kalten Salat gegessen. Auch lecker.

2009-07-13

"a" or "an" – that's the question

Für alle, denen die Lehrkraft für English das nicht erklärt hat oder die sich nicht mehr daran erinnern können: OWL: Articles: A versus An

  • "a" steht vor einem Substantiv, das mit einem Konsonanten anfängt.
  • Außer, das Substantiv fängt mit einem lautlosen "h" an, dann steht "an" ("an honest man").
  • "an" steht vor einem Substantiv, das mit einem Vokal anfängt.
  • Außer, der Vokal klingt wie ein Konsonant, dann steht "a" ("a unified approach", "a one-legged man").

Jaja, lebenslänglich lernen …

Posted via email from inpc.de@posterous

2009-06-26

Michael Jackson vereint Radiolandschaft

Dass auf zwei Dudelfunkern zur gleichen Zeit der gleiche Top10-Titel
läuft, kommt häufig vor. Aber um die Playlists von bigFM und
DeutschlandRadio Kultur zu synchronisieren, muss schon einer wie
Michael Jackson sterben. May your soul rest in peace,
Michael.

Posted via email from inpc.de@posterous

2009-06-14

Kater auf Terrasse

Katerchen musste mal wieder als Testobjekt herhalten, diesmal für Aperture.

Posted via email from inpc.de@posterous

2009-06-11

I do solemnly swear

Aber der Kater schwört auf ein Langenscheidt Deutsch–Englisch-Wörterbuch. Ist das bindend?

Posted via email from inpc.de@posterous

2009-05-23

Making Faces with befunky.com

I have long hesitated to publish a mugshot of mine on the internet. Now I found befunky.com, which sufficiently remixes my facial pixels to make me feel comfortable and still give you an impression of me. Therefore, there's the profile photo.

Posted via email from inpc.de@posterous

Which is the right way? Integrating iPhoto+Flickr+Posterous

After messing around with Posterous, Flickr and iPhoto for some time now, I still can't figure out the One True Way of integrating them. Problem is, there are too many integration options (not too few). iPhoto '09 will upload any selected photos to Flickr and put them in a set. You can rename the set, add and remove photos from that set's entry in the iPhoto view and it gets sync'ed up to Flickr in no time. So, one route is to use iPhoto to upload to Flickr and then write a blog post about it, using a Flickr-provided link boilerplate. But …

The alternative route is to write the blog post in the mail client, attach the pictures to the mail, address that to Posterous and be done with it. Posterous will create a nice thumbnail viewer and gallery from the photos and place that with the new post on the blog. Which is definitly more attractive (to me) than just one teaser photo that links to the Flickr set. Posterous will even sync the photos over to Flickr. But it lacks the iPhoto integration: iPhoto will never know about the photos being on Flickr.

I guess what I need is another link magic from Posterous. If my post contains a Flickr set-URL, create that fine thumbnail/gallery-viewer for the photos on flickr and embed the viewer into the blog post in the place where originally the set-link appeared in the posting. Me thinks, me's gonna suggest this to the Posterous folks. They seem nice enough :)

Posted via email from inpc.de@posterous

EuroMunchContest 2009

Same as last post, but in english

IMG_9136
Germany might not be satisfied with only reaching position 20 of 25 participating countries/songs in the Eurovision Song Contest. But we were very satisfied again this year with our 25 courses dinner event. Rules: The menu is being served (and munched) while the Eurovision Song Contest is on the TV. You eat the course of the country while that same country (its participant) sings its song. So, this year it was roasted duck while Patricia Kaas sang and some transylvanian killer-pudding for Romania, and 23 more delicacies. (Click the photo to get to the flickr set.) Yum yum!

Posted via web from inpc.de@posterous

EuroMampfContest 2009

IMG_9136
Deutschland mag ja mit dem 20. Platz beim Eurovision Song Contest nicht zufrieden sein. Wir waren auch dieses Jahr wieder begeistert über unser mit 5 Freunden gekochtes 25gängiges Menü. Die Regeln wie jedes Jahr: Das Festmahl findet während des Eurovision Song Contest statt. Während das Lied eines bestimmten Landes im TV läuft, wird das Gericht aus diesem Land verspeist. (z.B. gab es für Deutschland dieses Jahr einen gemischten Salat, für Frankreich leckere Entenbrust). (Mehr Fotos im FlickrSet: Klick aufs Foto!

Posted via web from inpc.de@posterous

2009-05-21

şøñđëřżēıċħęŋđőmæîņĭśŧşũþėŗ.de

Oh wie Klasse, Florian Holzhauer (betreut den Server von lawblog.de) hat sich eine Domain mit haufenweise ungewöhnlichen Zeichen (Umlaute scheinen für ASCII-zentrische Programmierer eine Kombination aus ungewöhnlich, ärgerlich und überflüssig zu sein) registriert und schildert in seinem Blog, wie verschiedene Programme damit (nicht) klarkommen.

Zum Selberprobieren şøñđëřżēıċħęŋđőmæîņĭśŧşũþėŗ.de/

Posted via web from inpc.de@posterous

Verschiedenes

Dollar-Redesign (neue Banknoten für die USA) (via bluelectric),
Äthiopische Kaffee-Kultur (aber es gibt auch ein Starbuck's in Addis Abeba): Die dreizehnte Tasse gehört dem Geist,
Heidi Klum, relativiert:'Auch zu Heidi Klum äußerte sich Lagerfeld: "Heidi Klum kenn ich nicht. In Frankreich hat es sie nie gegeben."', in der taz von gestern Deutschlands nächste Verliererin, zum TV-Event von heute,
... und mein Blog braucht einen cooleren Footer (Seitenabschluss): 80+ Perfect Ending of Modern Website Design- Footers!



Posted via email from inpc.de@posterous

2009-05-16

Real Learning

"True learning takes place alone, in the vicinity of curdling bowls of cereal and fermenting socks, when the tormented and delirious individual, in the lazulite, spotty stretches of a too-early Wednesday or Thursday morning, grasps that crucial piece of evidence or insight that will make his or her day." (Real Learning Takes Place Alone)
Oh ja, das steht mir in den nächsten Tagen bevor, nur ohne fermenting socks, wenn ich's vermeiden kann.
Denn das PMP-Exam steht vor der Tühühür.

Dazu auch auf DeutschlandRadio Kultur heute morgen: Lernen lernen. 

Posted via email from inpc.de@posterous

Amazon-artige Empfehlungen bei Bücherei-Leihe

Im Katalog der University of Huddersfield Library gibt es wie bei
Amazon die Funktion "Leute, die dieses Buch ausgeliehen, haben sich
auch das ausgeliehen". Das dürfte bei faulen StudentInnen die
Literaturrecherche deutlich verkürzen.

Posted via email from inpc.de@posterous

2009-05-13

EuroMampfContest 2009 steht vor der Tür

Auch dieses Jahr wieder kochen, braten, backen und dünsten wir. Streng in Startreihenfolge mampfen wir am Samstag 24 Gerichte aus den Finalisten-Ländern des Eurovision Song Contest. Bisher haben sich von "unseren" (zugelosten) Ländern Israel, Island, Bosnien-Herzegovina, Malta und UK qualifiziert, wobei wir für UK einen Nachtisch (oder was Hochprozentiges) servieren werden. Rezept-Vorschläge für landestypische Gerichte sind willkommen!

Posted via email from inpc.de@posterous

2009-05-09

No-one is Pro-Kinderporno

Ein paar Politiker lehnen sich ziemlich aus dem Fenster in Sachen Internetsperren (Tarnname: "Kinderpornosperren"), sie sehen nicht ein, dass ihre keiner demokratischen Kontrolle unterworfenen Zensur-Methoden bei manchen Menschen (manchen? Hey, über 50.000 Menschen!) die Alarmglocken schrillen lassen. Oder wollen es nicht einsehen. Wer Internet-Zensur ablehnt, gilt in ihren Augen als Befürworter von Kinderpornographie. Ich warte ja nur drauf, dass einer von denen mal das Wort "Mittäter" oder "macht sich mitschuldig" für Leute gebraucht, denen die Redefreiheit am Herzen liegt.

Deswegen möchte ich hier ein Zitat von Barack Obama abwandeln, das er in einer der Debatten mit John McCain (ich glaube in der letzten) geprägt hat. McCain hatte was von "Pro-Abortion" ("Abtreibungsbefürworter") gefaselt, und Mr. President warf ein entschiedenes "No-one is Pro-Abortion!" dazwischen. (McCain wollte damit wohl die Pro-Choice-Bewegung diskriminieren.) Daher nochmal zum Mitschreiben: Leute, die sich gegen Internetzensur engagieren, sind nicht Pro-Kinderporno. Bis auf ein paar Perverse gilt daher:

No–One is Pro–Kinderporno!

Außer amerikanische Präsidentensprüche anpassen kann man natürlich auch:

2009-05-07

Nummer 49973

Demokratische Partizipation war noch nie so einfach. Registrieren, Link in Bestätigungsmail anklicken, Passwort eingeben, Petition raussuchen, "Mitzeichnen" anklicken, fertig.

Internet - Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten

Es geht um die Einrichtung einer allgemeinen Internet-Zensur, samt automatisierter Meldung der "Übeltäter" ans BKA. Als Deckmantel dient der "Kampf gegen die Kinderpornographie". Es wurde an anderer Stelle schon dutzendfach belegt, warum das nur ein Deckmantel ist. Verfassungswidrig ist es allemal, weil keine demokratisch legitimierte und überprüfbare Instanz in die Erstellung der Sperrliste involviert ist. Ein Gesetz, das genau so lange lebt, bis Karlsruhe es in den Shredder wirft. Also bitte, gar nicht erst verabschieden, meine Damen und Herren Volksvertreter!

Jetzt fehlt nur noch, dass die Volksvertreter auf uns hören.

2009-04-29

Schwein, Grippe, Blog

Wie geht's uns denn heute? Gut? Schwein gehabt :)

Das virology blog gibt einen täglichen Überblick über die Ausbreitung der Schweinegrippe ("neuen Grippe", nennt's wie ihr's wollt), very level-headed, will sagen: emotional nicht überheizt.

Heute zum Beispiel mit der Aussicht, dass die ganze Schweinerei uns (auf der Nordhalbkugel) nicht die sommerlichen Grillparties vermiesen wird:

Swine influenza, seasonality, and the northern hemisphere

This history demonstrates the seasonality of pandemic influenza, and suggesta that spread of A/California/09/2009 in the northern hemisphere is not imminent. Based on this regularity, the epidemic in Mexico should be over no later than the end of May. While it is not ‘impossible to see the current contagion spreading in the northern hemisphere over the following months’, it would be unprecedented.

Öfter mal vorbeischauen …

2009-04-24

The Veracity of Your Connectedness

Manche Äußerungen muss man schon allein wegen der Wortwahl verlinken. Rex Hammond erklärt, wie das eigene Google Profile funktioniert, und dabei auch, wie man Google mit seiner großen Nase daraufstößt, was alles zum eigenen Online-Imperium gehört (sei's flickr, youtube, die eigene WebSite).

If you want to be found via Google, here's how – even if you have a common name

Natürlich heißt das nicht, dass ich jetzt sofort loslaufe, um mir so ein Profile anzulegen. Jeder, der einen Google-Account hat, für Google Mail z.B., der hat eh schon eines. Google, der olle Datenkrake, erwartet aber, dass man dieses Profil ein bißchen mästest mit dem Woher und Wohin des Lebens, bevor es Google gut genug für die Anzeige in der Link-Liste ist.

Und ob ich tatsächlich gefunden werden will, ist noch eine ganz andere Frage, deren Beantwortung ich noch ein wenig prokrastinieren werde.

Language Help

  • prokrastinieren : auf die Lange Bank schieben
  • veracity : Wahrhaftigkeit

2009-04-10

Installing VirtualBox 2.2 Guest Additions on Fedora 10

Scenario: Run Fedora 10 as a guest OS in VirtualBox 2.2.0 on Windows XP.

Start with downloading the Fedora 10 Live CD from FedoraProject and boot it in a new VirtualBox VM. Once the Live CD has started, use the "install to disk" option on the desktop to, well, install it on the virtual machine's disk. This should run smoothly and leave you, after rebooting with the Live CD removed, with a usable Fedora system inside the Virtual Box VM.

Now the real work begins: In order to install the Guest Additions (VMware users, think VMware Tools), it is not sufficient to just run the installer from the disk, that is mounted for you, when you select [Devices] > [Install Guest Additions ...] menu of Virtual Box. Most likely, this will fail.

Several forum posts suggest, you need to install/update the kernel headers und sources, but even that is not sufficient.

For the next steps it is important that you work with root privileges. Open a Terminal and type su - to work as root (provide password when prompted).

What worked for me was to follow this post and add everything kernel to my Fedora: yum install binutils gcc make patch libgomp glibc-headers glibc-devel kernel-headers kernel-devel And then, like this fellow suggested, run yum update over your whole system (takes some time, updates a lot) and reboot.

After the reboot, just for thrills, run yum update kernel-headers and yum update kernel-devel – this should not result in any more updates!

By then it's time for another run at that install script: [root@fedoravm VBOXADDITIONS_2.2.0_45846]# sh VBoxLinuxAdditions-x86.run – which should run smoothly now, install all the guest additions and, after the reboot, reward you with smooth integration of the Fedora VBOX into your Windows. For example, resizing the VBOX window changes the screen resolution of Fedora inside the box. Clipboard integration also works; mouse pointer crosses border between real and virtual box without a bump.

If I wasn't so exhausted by the whole snafu, I'd be excited.

I am no Linux expert, but from what I glanced over, there seem to be some parts lacking in the Live CD setup that the Guest Additions need, like kernel headers and stuff like that. The yum install above partially takes care of that, but I think it needs the yum update to get everything into sync, so that the install script can find its way around.

Anyway, best of luck for those of you on the same endeavor!

(You might want to comment if you find one step missing in this. Please do! (If you're reading this of the blog's frontpage, click this post's heading to go to the single post view, where there's the comment function at the end.))

2009-04-02

2009-03-25

Ach du Sch… : Korrektes Klopapier-Handling

Und ich dachte doch tatsächlich, ich wäre der Einzige, der sich über (offensichtlich) verkehrtherum eingelegtes Klopapier aufregt. Aber nein, andere Leute illustrieren ihre Argumentation auch noch vortrefflich. Kein Scheiß! http://www.blameitonthevoices.com/2009/03/great-debate.html

via vowe.net

Posted via email from inpc.de@posterous

2009-02-20

Sindbad

»Nach mir der Sindbad.«


»Klickst Du noch oder denkst Du schon?« (in einer IT-Schulung)

Posted via email from inpc.de@posterous

2009-02-18

Lesezeichen

http://www.scan.coverity.com/ Architektur-Analyse: Coverity
durchleuchtet 2500 Open-Source-Projekte [via heise]
http://www.bynkii.com/archives/2009/02/notes_still_sucks.html Schimpfe
auf Lotus Notes [via vowe]

Posted via email from inpc.de@posterous

2009-02-13

Bespin - Editing the Web without Umlauts

Sorry, folks, but I can't believe this. It is 2009 now and yet bespin moves into the
light without even supporting umlauts. Stuff like this: ä,ö,ü. You've
got to be kidding!

Posted via email from inpc.de@posterous

2009-02-12

Es gibt kein "wöllte"!

http://www.teachsam.de/pdf_free/konjug_wollen.pdf (Danke, mariposa @
http://www.med1.de/Forum/Cafe/292810/5826648/)
Zweiter Beweis: Der Wortschatz der Uni Leipzig kennt das Nicht-Wort
auch nicht: http://wortschatz.uni-leipzig.de/
Und jetzt will ich diese sprachliche Monstrosität bitte nie, nie, nie
mehr hören!

Posted via email from inpc.de@posterous

2009-02-11

Erster Eindruck Gesichtserkennung in iPhhoto '09

Gut: Die Apple's neues iPhoto erkennt zuverlässig, was ein Gesicht ist. Die Anzahl positiver (ist gar kein Gesicht) und negativer (Gesicht wurde nicht als solches erkannt) ist gering. Die Software hat sogar auf einem Foto, auf dem ein Bild von Queen Elisabeth im schattigen Hintergrund hängt, das königliche Antlitz entdeckt.


Befriedigend: Welchem Menschen ein erkanntes Gesicht ähnlich sieht, haut manchmal, vor allem meinem Eindruck nach bei Blutsverwandten, nicht hin. Dann ist Umlabeln angesagt.


Durchdacht: Die Bedienerführung, mit der man einem Gesicht einen Namen zuordnet, ist auf Massenverarbeitung angelegt. Tabulator, um auf einem Foto von Gesicht zu Gesicht zu springen; Eingabetaste, um einen Treffer zu bestätigen oder das Eingabefeld zur Korrektur zu öffnen; Pfeil rechts/links, um zum nächsten Foto zu kommen. Eine kleine Fotosammlung ist damit im Nu gesichte(r)t.

Posted via email from inpc.de@posterous

2009-02-09

Lesezeichen

Elliotte Rusty Harold auf der Suche nach dem perfekten Foto-Organizer
mit Schnellkorrektur-Funktionen auf dem Mac. Interessante Kommentare,
weiterverfolgen, ich habe bestimmt mal das gleiche Problem.
http://www.elharo.com/blog/mac/2009/02/06/looking-for-a-photo-organizereditor/
 
Blog-Stimmungsschwankungen: Die Leute auf meiner Blog-Roll sind mir
ans Herz gewachsen, auch wenn ich sie nicht und sie mich nicht kennen.
EmoBlogRoll, von mir aus. Also, Schnutinger ist schwanger
http://toonblog.squarespace.com/postings/schnuti-ist-schwanger.html
– hoffentlich eine einfache Geburt.
Eika & Hannibal sind mit Schwung und schicker neuer Hardware ins neue
Jahr gestartet, aber dann hat Herrchen seine Fonts verloren;
inzwischen wiedergefunden, dafür scheint die Inspiration
flötengegangen zu sein?
http://www.eikaundhannibal.de/blog/fonts-wieder-da/ Immerhin nimmt Tom
Sausen es mit Humor und reklamiert für sich "Die unregelmäßigste
Comicserie im Internet"
Die Spreepiratin klang eigentlich fröhlich, zeigt jetzt aber nur noch
den Login-Dialog.
Aci die Buchhändlerin hat letztes Jahr ihr Leben komplett umgestellt
und verbittet es sich – zurecht, zurecht – auf einen
Blog-Zeitplan festgelegt zu werden, kommt aber über die Teuflischkeit
(des Klappentexts?, des Lebens?) jetzt schon wieder einen ganzen Monat
nicht weg. http://aci.blogg.de/eintrag.php?id=688
Und der guten LIA fallen keine neuen Peter Gabriel Cartoons mehr ein
(wilde Spekulation).
http://www.gabrielese.info/pages/February09/feb-02.html
Ich hoffe, es liegt nur daran, dass alle genug anderes zu tun haben.
Sooo wichtig ist das Internet ja nun auch wieder nicht.
 
A propos Peter G.: Er hat zwei Grammys gewonnen, meldet (nein, nicht
des Meisters persönliche WebSite sondern) der allzeit zuverlässige
Marcel: http://www.peter-gabriel.net/aktuelles/zwei-grammy-awards-fur-peter-gabriel-und-thomas-newman/
– jener Marcel, der auch noch einen Link auf einen neuen
»Games Without Frontiers«-Rap gefunden hat. War schon
lange mal Zeit, dass PG gesampelt wird. Ist Geschmackssache, geht aber
wahrscheinlich noch besser — Kanye, do you read me?!
 
Und: Instantshift http://www.instantshift.com/ Appetitanreger für die
nächste optische Blog-Überholung. z.B.
20 Corporate Brand Logo Evolution
http://www.instantshift.com/2009/01/29/20-corporate-brand-logo-evolution/
– mit einer Version des BMW-Logos aus den achtziger Jahren, die
ähem, zurecht in Vergessenheit geraten ist. Oder auch
20 Free Social Media Icon Sets For Bloggers
http://www.instantshift.com/2008/12/10/20-free-social-media-icon-sets-for-bloggers/
 
Gute Nacht! (Akku alle.)

Posted via email from inpc.de@posterous

2009-02-08

Lesezeichen: Matt Ruff

Einer meiner liebsten Schriftsteller, Matt Ruff (of »Set This
House In Order« and »Bad Monkeys« fame), hat nicht
nur ein Blog, sondern auch noch eine Kurzgeschichte veröffentlicht.
Blog: http://matt-ruff.livejournal.com/
Kurzgeschichte: http://www.hugohouse.org/newwork/ruff/

Posted via email from inpc.de@posterous

Grenzen der Posterousity

Wäre ja auch zu schön, wenn einfach alles ginge, aber
nachträgliche Änderungen eines Posts, den Posterous z.B. schon an
Blogger weitergegeben hat, werden nicht weitergegeben. Eine Änderung
muss ich also an zwei Stellen (Posterous und Blogger) einpflegen. Das
ist schade – oder ein Ansporn, es eben gleich richtig zu machen.
Schon komisch, Blogger hat schon seit Jahren eine Möglichkeit, per
Mail ins Blog zu posten. Habe ich einmal getestet und nie mehr
angefasst. Posterous hat den großen Vorteil, mit Bildern, YouTube-URLs
und was weiß ich noch alles klarzukommen.

Posted via email from inpc.de@posterous

Europäische Kultur-Suchmaschine

Da gehen sie hin, unsere Steuermelonenmillionen und
keiner bekommt es mit, dass wir eine europäische Kultursuchmaschine
haben: Europeana.eu
Und weil wir gestern Plakate aus dem letzten und vorletzten
Jahrhundert verlinkt haben, kommt hier aus der Suchmaschine ein
Treffer zu einem weiteren Plakat, das ich im Flickr-Set nicht gesehen habe.

Lesezeichen

http://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/ – Lesefutter
http://www.comfortradio.org/comfortmusic/ – Musik, u.a. Peter
Gabriel Remixes, Kate Nash Remix, …

Posted via email from inpc.de@posterous

2009-02-07

Deutsche Werbeplakate der letzten 120 Jahre

Das Album ist wirklich gelungen und ein Schatz für Grafik-Archäologen.

Posted via email from inpc.de@posterous

Monsterous

Post an Posterous, und die versorgen dann das Blog bei Blogger, samt
hübscher Bilder?

See and download the full gallery on posterous

Posted via email from inpc.de@posterous

Spielplatz Posterous

Jetzt muss ich's doch mal dem WorldWideKlein nachmachen und ein bißchen auf Posterous rumspielen: http://inpc.posterous.com.

Server-Umzug

Domain-Factory räumt um, und die Hardware, auf der diese Site läuft, wird am 17.02.2009 umgezogen. Zwischen 1:00h und 6:00h wird diese Site nicht erreichbar sein. Macht also nix, ist Schlafenszeit.

2009-02-06

Ungeduld

"Ich wasche meine Hände in Ungeduld."

2009-02-01

Grisou zu Gast

Grisou auf dem Sofa

Selten, nein, inzwischen manchmal wagt sich unsere derzeitige Gastkatze Grisou aufs Sofa. Wo sie dann nachsinnt über … Dinge, von denen wir Menschen nichts wissen (dürfen).

2008-12-22

GUI-Ahnen-Galerie

Ich liebe solche Sites: Screenshots vergangener Betriebssystem-Oberflächen, inklusive der Urahnen Xerox Alto/Star und Apple Lisa. ToastyTech GUI Gallery

2008-12-06

Gefangener BMW

Dieser BMW war wohl böse, auf jeden Fall musste er hinter Gitter.

BMW hinter Gittern

Progressive Ruin wird 5

Ein hübsch benanntes Blog zum Thema Superhelden-Comics wird fünf Jahre alt: Mike Sterling's Progressive Ruin Alles Gute zum Geburtstag!

2008-10-29

HBCI URL und Version für PSD Banken

Mitten in der Finanzkrise kann natürlich auch ich mich nicht mit einem brandheißen Finanz-Tipp zurückhalten. Gilt aber nur für Leute, die Bank X (Online-Banking-Programm auf dem Mac) einsetzen und ein Konto bei der PSD Bank haben.

Bei mir hat in letzter Zeit Bank X öfter bei Überweisungen gesponnen und heute kam die deutliche Ansage in der Fehlermeldung von der Bank, dass ohne iTAN bzw. Zweischrittverfahren nichts mehr geht. Das Problem ist die HBCI-Konfiguration in Bank X.

Bank X hat noch eine alte URL drin und wenn man im HBCI-Dialog die neue Adresse, diese hier: https://hbci11.fiducia.de/cgi-bin/hbciservlet, eingibt, zieht es trotzdem die alte HBCI-Version (2.2), richtig ist aber die 3.0. Dann klappt's auch wieder mit den iTANs.

(Quelle: http://kundeninformationen.psd-bank.de/kundeninfo_externe_banking_software.htm , dass es sich um Version 3.0 handelt, muss man entweder erraten oder aus den Anleitungen für andere Home-Banking-Programme ableiten. Aber jetzt steht's ja hier!)

2008-10-20

Wahlkampfgeschenke einmal andersherum

Zwar:

Computer- und Internetindustrie steht größtenteils hinter Barack Obama

Aber:

Die großen US-Telcos AT&T und Verizon sind dagegen für McCain und bauten ihm obendrein über Geldgeschenke hinaus kostenlos einen Sendemast für besseren Mobilfunkempfang in die Nähe seiner Ranch in Arizona.

Das ist mal ein brauchbares (Wahlkampf-) Geschenk.

2008-10-19

U.S. Wahlkampf: Meta-Auswertung von Umfragen

538 Wahlfrauen und -männer bestimmen die U.S.Amerikaner bis zum 4. November, und die wählen dann den nächsten POTUS (President Of The United States). FiveThirtyEight.com heißt deshalb eine WebSite, die sich der mathematisch-statistischen Auswertung aller Umfragen im Wahlvolk widmet. Überblick und Meta-Modell-Rechnung in einem. In-depth analysis, baby!

2008-09-07

Noch'n Bild vom Kater

Unserem Mikey geht's nach einer Magen-Darm-Geschichte wieder besser. Er kann das nur nicht so zeigen.

Mikey schaut kritisch.

The Return of Cat Content

Diese Katze heißt Tigerle, war im August unsere Gastkatze und eine Ausreißerin. Das Revier wuchs von Tag zu Tag, aber sie kam immer zurück. Hier posiert sie hinter der Jalousie.

Tigerle hinter Jalousie

Und hier hockt sie in der Badewanne (wasserfrei).

Tigerle hinter Jalousie

Und natürlich gibt's die Katzenbilder nur, um die Zugriffszahlen hochzutreiben.

2008-08-27

Realworld Studio Tour

Rundgänge durch den (Maschinen-) Park der Realworld Studios von Peter Gabriel, bisher drei Teile:

  1. Peter's Writing Room studio, one of several at his fabulous Real World Studios in Box, UK has been set up to allow Peter to work the way he wants, when he wants. Dicky Chappell is our guide as we take a look inside...
  2. In this second installment from our visit to Peter Gabriel's Real Worls Studio complex, we talk more with Dicky Chappell, Peter's right-hand mand in the studio about instruments, technology, archiving and more.
  3. In our third installment from our enjoyable visit to Peter Gabriel's Real World Studios, Dicky Chappell's studio assistant Matt takes us on a tour of the complex. We get a look at the cavernous Big Room, the recording spaces, including the live room featuring a stream running underneath the glass floor and the wonderful loft space.

Mal eine Home Story, für die ich mich erwärmen kann.

Everything That Happens Will Happen Today

Everything that happens … – Album CoverDanke an vowe für den Tipp: Brian Eno und David Byrne haben ein neues Album rausgebracht, so wie Radiohead's "In Rainbows" als Download, aber man kann den Preis nicht frei wählen. Reinhören kann man auf der WebSite, und mir gefällt das Album sehr gut, sehr folksig, mit ein paar eingestreuten Chören und der (da werden sich die Geister scheiden) genialen Stimme von David Byrne (Ex-Talking Heads). Dazu noch ein Album-Cover mit einem Haus, das in einer Sims-Nachbarschaft stehen könnte.

Selbst Männer!

Ich wollte ja schon ewig mal die Linkliste aktualisieren, damit die Schnutinger wieder mit ihrer richtigen URL drin steht. Schreibt sie doch solche Sachen:

… [I]ch muss dir etwas gestehen: Ich kann nicht multitasken! Das ist sehr peinlich und ich schäme mich deswegen. Vor allem als Frau. In der Brigitte steht nämlich, dass alle Frauen multitasken können, aber so-was-von!!!

Nur ich nicht. Ich kann nicht multitasken. Ich kann nicht mal lesen und scheißen gleichzeitig! Dabei können das selbst Männer! (Multitasking)

Eika & Hannibal lass ich noch ein bisschen auf der Liste, vielleicht kommt der Herr Sausen ja doch nochmal auf ein paar Katzenideen.

2008-01-19

Aus dem Peter Gabriel Forum gefischt: Eine niederländische PG-Coverband namens Steam Exprezz. Wenn ihre Musik so gabrielistisch ist wie ihre WebSite, dann möchte ich die bitte gerne mal in unserer Gegend sehen.

2008-01-03

2007-11-26

Ein Stück E-Demokratie, der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages tagt auf einem schottischen Uni-Server. Hier kann man online in die laufenden Petitionen reinschauen und diejenigen unterschreiben, die einem sinnvoll erscheinen.

Beispiele:

Das ist doch mal eine gute Idee.

2007-11-25

Es ist ein Kater!

Die Katze, die uns letzthin im Tierheim übergeben wurde, ist – wie wir beim Tierarzt erfahren haben – ein Kater. Und heißt ab jetzt Mikey ("Mai-Kie!").

Mikey sonnt sich

2007-10-13

xkcd: Mathe, IT und Statistik im Cartoon

Oh, wie schön, noch eine Programmierer-/IT-/EDC-Cartoon-Seite:

Ballmer Peak


— xkcd - A webcomic of romance, sarcasm, math, and language - By Randall Munroe

(Via Spreeblick.)

Do it again, Sam! (Oder lieber nicht.)

Donnerwetter, "Ghost – Nachricht von Sam" ist bei TV Movie der Tagestipp. Kam der in den letzten Jahren nicht ungefähr schon 100 Mal? Ich glaub, ich bleib' im Internet.

Blogging Under the Influence

… of the new Radiohead album "In Rainbows", that is. Und eine hübsche Überschrift dazu habe ich auch gefunden:

Radiohead Lets Karma Police Download Pricing

— E-Commerce News: Entertainment

Radiohead bieten das neue Album zum Download an, und jeder darf selbst bestimmen, wie viel ihm die Radiokopf-Regenbogen wert sind. Es sind schon Berichte im Web über Leute, die sagen, nach Kauf und erstem Hören hätten sie im Rückblick gerne mehr gezahlt. Auf der eher minimalistischen WebSite des Albums gibt's aber keinen "Pay More" button. Noch nicht?

Hat dieses Vertriebsmodell nun Zukunft? Bestimmt, wenn die jeweiligen artists noch ein paar Dinge in den Griff kriegen. Vom finanziellen her wird es wohl kein Reinfall, wenn man sich dies hier kurz durch den Kopf gehen lässt:

Also, what's interesting to point out is that an artist only makes about $1 USD per each $16.98 USD retail album he sells right now anyways, and I'm certain many will opt to pay at least this much if not more. […] It's hard to fathom that the record industry makes a big stink about how piracy leads to "starving artists" when it gives a measly dollar to them while it consumes the other sixteen. — Radiohead Shocks Record Industry With Free Download of New Album

Was mich stört, ist folgende Konsequenz: Wenn mehr Bands auf dieses Vertriebsmodell umsteigen, und jeder seinen eigenen Download-Server und sein eigenes Bezahl-System etc. aufsetzt, wird jeder Album-Kauf zu einem Abenteuer. Mir stellten sich z.B. schon leicht die Nackenhaare auf, als der Radiohead-Server meine ersten Download-Versuche mit "Seite nicht gefunden" quittierte. (Nachdem die Bestätigungsmail eingetroffen war, funktionierte es dann.) Einkäufe im iTunes-Store sind da soviel angenehmer. Zumal ich da meinen Obulus auch nicht erst von € in £ umrechnen muss.

Zufällig gibt es gerade mehrere Initiativen, die mit oder ohne "Majors" Musik per Download verfügbar machen wollen, Amazon versucht es mit wasserzeichen-geschützten MP3s. Peter Gabriel gründet eine Art Seniorenheim-Label für eingeführte Top-Acts, erwachsene Pop-Musik, oder wie immer man das auch nennt, was nicht im langweiligen Format-Radio gespielt wird. Madonna verkauft sich gleich an einen Konzertveranstalter.

Also, es bewegt sich was, und wenn die Damen und Herren Künstler bitte davon absehen könnten, für jedes Album und jede Single eine eigene Art des Downloads zu schaffen, dann wird das hübsch.

Ah, falls es jemand interessiert: Das "In Rainbows"-Album gefällt mir sehr gut, schließt stilistisch an "Hail to the Thief" an, ist also deutlich melodischer als die fragmentarischen Tongebilde von Amnesiac oder Kid A. Würd ich mir für 7 £ jederzeit wieder kaufen. Übrigens: Es wird im Jahre 2008 auch eine herkömmliche CD davon herauskommen, neben dem Mega-Pack aus Doppel-Vinyl und Sammeltasse (oder was auch immer), den sie auf der WebSite anbieten.

2007-10-11

Tiger in Space

Tiger floating in Outer Space

Well, not really, but this is what happens when my stuffed tiger, my under-employed scanner and I have a little (too much, I hear you say) time on our own. Yep, not a photography, no wires, just a stuffed tiger on the glass pane of a scanner.

Who'd like to see some more pictures? Guessed so!

Maven Axis2 XMLBeans WSDL2Code

Just in case you're trying to generate classes from a WSDL-file using the latest Axis 2 (1.3) and XMLBeans databinding: You really should use this axis2-wsdl2code-maven-plugin and none else:

http://repo1.maven.org/maven2/org/apache/axis2/axis2-wsdl2code-maven-plugin/1.3/

It differs from the version stated on the Apache Tools-WebSite in the groupId:

Wrong is this: <groupId>org.apache.axis2.maven2</groupId>

What you want is this: <groupId>org.apache.axis2</groupId> and an additional <version>1.3</version>, so it all comes down to:

             <plugin>
                <groupId>org.apache.axis2</groupId>
                <artifactId>axis2-wsdl2code-maven-plugin</artifactId>
                <version>1.3</version>
                <executions>
                    <execution>
                        <goals>
                            <goal>wsdl2code</goal>
                        </goals>
                    </execution>
                </executions>
                <configuration>
                    <packageName>
                        [YOUR PACKAGE HERE]
                    </packageName>
                    <databindingName>xmlbeans</databindingName>
                    <wsdlFile>src/main/axis2/[YOURS HERE]</wsdlFile>
                    </configuration>
            </plugin>

It has so much bugs less and works for our fairly complex WSDL circus. You don't even need to set up XMLBeans on its own, adding it as a dependency seems to "just work".

Oh, in case you didn't notice, XMLBeans has moved to Apache sometime now. Logically, the groupId needed to change also. Maven prints an INFO line, that it has been relocated, but to get the current stuff (version 2.3) better add this to the pom.xml:

<dependency>
            <groupId>org.apache.xmlbeans</groupId>
            <artifactId>xmlbeans</artifactId>
            <version>2.3.0</version>
</dependency>

It's so easy, I wonder what took me all day…

Update: Found the bug: Axis2 bug tracking AXIS2-3257.

2007-10-05

Neue Katze im Anmarsch

Das ist Macy, Derzeit ist sie noch im Tierheim untergebracht, aber das wird sich bald ändern.

2007-09-18

Endlich: Abmahnungen zum Zusammenklicken

Da darf man sich doch fragen, wie lange Abmahnr ungesühnt bleibt.

Gefunden im lawblog.

2007-08-28

Nachbemerkungen zum OB-Wahlkampf II: Google

Der Wahlkampf um den OB-Posten in Filderstadt fand im Internet im wesentlichen auf fünf Websites statt: Den Websites der Kandidaten Dönig-Poppensieker und Schuhmacher (der dritte Kandidat, Jörg Platten hat keine WebSite aufgebaut), den Websites der Stuttgarter Zeitung und der Schwäbischen Zeitung und dieser bescheidenen Publikation hier.

Die Websites der Kandidaten waren im traditionellen Stil ausgeführt. Technisch gesehen: Ein Content-Management-System, das ein einheitliches Layout sicherstellte, und einzelne Artikel zu den jeweiligen politischen Themen (von Jugend bis Senioren, von Stadt- bis Regionalentwicklung etc.). Beide Kandidaten ließen ihre Web-Auftritte eher konservativ betreiben, schrieben zum Beispiel kein Weblog. (Auch keine Podcasts oder Videocasts wie unsere Kanzlerin.) Während Frau Dönig-Poppensieker alles in Text-Form bereitstellte, stellte die Web-Agentur von Herrn Schuhmacher Texte zur "schöneren Formatierung" als Bilder ins Netz, eine Technik, die deutlich dem Web des letzten Jahrhunderts entlehnt ist.

Beide Websites waren nicht darauf angelegt, aktiv den Wahlkampf mitzugestalten. Beide Sites hatten auch Anlaufschwierigkeiten damit, von Google überhaupt auf eine Pole-Position gehoben zu werden. Eine Weisheit, die sich für dieses Weblog hier bestätigt hat, ist, dass Google Blogs liebt, und zwar je öfter sie aktualisiert werden um so mehr.

Meine wenigen, aber in kurzem zeitlichen Abstand veröffentlichten Beiträge zum Wahlkampf sicherten dem inpcblog die Google No. 1 für Suchen aus den Begriffen "oberbürgermeister wahl filderstadt". Und die Frequenz zeigte Google "da passiert was, da schau ich öfter vorbei", wie man an folgendem Beispiel sehen kann:

Der Beitrag über Herrn Schuhmachers Reaktion zu den Gerüchten über ihn (Alles Gerüchte?) ging ca. 22:00 Uhr online und war am nächsten Tag um 12:00 Uhr die No. 1 für die Suchbegriffe "hans georg schuhmacher gerüchte". (Der Beitrag der Schwäbischen Zeitung hat ihn zwischenzeitlich auf Platz 2 verdrängt.) Herrn Schuhmachers Stellungnahme zu den Gerüchten wurde wie gesagt als Bild in seine Website eingebaut und war damit für Google nicht lesbar. Wer immer sich im Netz über die Gerüchte informieren wollte, musste über eine Seite kommen, die nicht unter Herrn Schuhmachers Kontrolle stand – ein schlimmer Kommunikationsfehler!

Geschwindigkeit ist im Internet alles, und wer im Internet agiert, muss dort auch reagieren können – und zwar schnell und so, dass er gehört (=gefunden) wird. Hätte Herr Schuhmacher auf das letzte Quäntchen Schönheit (Text als Bild) verzichtet und stattdessen ein Blog verwendet, hätte er die Gerüchte-Kommunikation in seine Richtung steuern können. Er hätte im Web (und nicht nur auf seinen Wahlplakaten) eine vernehmbare Stimme gehabt.

Summa summarum haben beide Kandidaten das Web nicht als Wahlplattform begriffen. Dinge, die ich den Wahlkämpfern und ihren Helfern empfohlen hätte:

  • Führen der Kampagnen-Website als Blog
  • Mindestens ein neuer Beitrag pro Tag, um Google bei Laune zu halten.
  • Fotos von Veranstaltungen, aus Kandidaten-Perspektive, um die Unterstützer- Massen zu zeigen
  • Passende Fotos zu den einzelnen Themen: Z.B. sprachen beide über die Entwicklung des Einzelhandels in den Innenstädten. Hier bieten sich Bilder vom leerstehenden Ladenlokalen in Filderstadt an, um den Punkt zu verdeutlichen.
  • Blogs sind persönlicher als die hier benutzten Verlautbarungs-Websites, daher muss der Ton auch erkennbar der des/der Kandidatin/-en sein – auch wenn's ein anderer schreibt, es muss authentisch wirken.
  • Partner-Websites, die einem Links und damit "Google-Liebe" schicken. Herr Schuhmacher hat sowas ähnliches mit der Aktion "Junge Bürger für Schuhmacher" versucht, aber auch diese Seite war zu statisch angelegt. (Und ich fürchte, dass die Hälfte aller Besuche dieser Seite auf mein Konto geht.) Angeboten hätten sich die Vertreter der jeweils unterstützenden Parteien. Sofern diese schon vorher mit einer eigenen Stimme (einem Weblog) im Internet aktiv waren, umso besser!

Die Kandidaten erwarteten, dass die Wähler zu ihren Veranstaltungen kommen, um sich zu informieren. Ich denke aber, dass viele Bürger keine Lust und Zeit haben, sich auf diese Inszenierungen einzulassen. Ich möchte mich zu meinen Bedingungen und wann es mir passt über die Kandidaten informieren. Früher stand dafür nur die Lokalpresse zur Verfügung, heute kommt das Internet hinzu. Hier nur halbherzig zu agieren, zahlt sich nicht aus. Zumal der Aufwand, sowohl finanziell wie auch zeitlich, für eine Kampagnen-Site auf Blog-Basis geringer wäre als für die statischen Seiten, die uns die Kandidaten dieses Mal geboten haben.

Nachbemerkungen zum OB-Wahlkampf I: Statistik

Nachdem sich der Staub des Wahlkampfs einigermaßen gelegt hat, hier in lockerer Folge ein paar Nachbetrachtungen, weniger zu den Kandidaten, mehr zum Einsatz des Webs.

Das inpcblog ist bestimmt kein A-Blog und hat eine eher bescheidene Reichweite. Die allermeisten Leser kommen über Google-Suchen zu bestimmten Einträgen, die wenigsten haben dieses Blog "gebucht" (über RSS) – dafür schreibe ich wahrscheinlich zu selten.

Sehen wir uns nun die Zugriffsstatistik vom Juli an, stehen zwei Daten deutlich aus dem Trend heraus, der 8. und der 22. Juli, die Tage des 1. und 2. Wahlgangs.

Für mich heißt das, dass die Filderstädter sich in letzter Minute auch mal im Netz nach den Kandidaten umgesehen haben – am Wahltag selbst. Eine Theorie ist, dass sie vorher zu faul waren, sich mit der (oft als relativ unbedeutend angesehenen) Wahl zu beschäftigen. Die andere, mir als Web-Autor natürlich genehmere, ist, dass die potentiell höhere Aktualität des Webs ausgenutzt wird. Ungefähr dieser Gedankengang: "Bis Samstag kann ich's in der Zeitung lesen, aber wenn am Samstag selbst noch was passiert, finde ich's erst am Montag in der Zeitung. Also schau ich lieber nochmal kurz ins Netz, bevor ich zur Wahlurne spaziere."

2007-08-26

all about Steve Jobs

Nach dem Urlaub beim Aufarbeiten des Internets bei den Mac Essentials gefunden: Eine Online-Biographie über Apple-Gründer und -Chef Steve Jobs. Mit gut gemachtem (englischem) Text und vielen interessanten Fotos aus 40 Jahren Karriere, von der BlueBox über den Mac und den NeXT bis zur derzeitigen Dreieinigkeit aus iMac, iPod und iPhone.

Und nebenbei offenbart ein darin enthaltenes “Newsweek” – von 1988 – mit der Schlagzeile "Steve Jobs Puts the ‘Wow’ Back in Computers", woher sich Microsoft für sein "The Wow Starts Now" von Windows Vista seine Inspiration geholt hat.

Das Newsweek-Bild findet sich auf dieser Seite unterhalb des vierten Absatzes.

Und damit ich's nicht vergesse, in dem 30 Jahre Apple Jubiläums-Feature von news.com.com.com.com (Stop it already!) hat es haufenweise Polaroids, die die Entwicklung der grafischen Oberfläche von Lisa und Macintosh von ca. 1979 bis 1982 dokumentieren. (Ja, Kinder, so alt ist der Kram schon.) Rechte Seite, Kasten " Photos: Birth of the Mac interface". Eine sehr gute Quelle für alle, die "Revolution in the Valley" noch immer nicht gekauft haben!

Intelligentes UI zum Uhrzeitsetzen

Ich habe gerade den Thunderbird um Lightning und den Google Calendar Provider ergänzt, so dass mein Google Calendar nun im Thunderbird angezeigt wird. Beim Einstellen des ersten Termins ist mir dann diese Eingabemethode für die Uhrzeit aufgefallen. Termin-Uhrzeit einstellen bei Thunderbird Lightning Statt wie so oft entweder ein freies Eingabefeld (mit der Möglichkeit, Quatsch einzugeben) oder zwei 0..23 : 00..55 Drop-Down-Menüs anzubieten, bringt diese Darstellung alles auf kleinem Raum unter. Wer es minutengenau haben will, klickt den Doppelpfeil unten rechts, dann erscheinen anstelle der 5-Minuten-Intervalle alle Minuten. Gefällt mir gut!

2007-08-08

Windows Live Writer Test

Nachdem Tim Bray schon zweimal darauf hingewiesen hat, wie sehr der Windows Live Writer allen anderen Blogging-Tools die Wurst vom Brot klauen wird, muss ich das jetzt natürlich auch mal ausprobieren.

Der erste Eindruck ist gut:

  • WLW (wollen wir ihn mal nennen) findet ausgehend von dieser Homepage die korrekten Einstellungen für meinen Blogger-Account.
  • WLW holt sich auch zumindest das Stylesheet, so dass im Editor schon alle Fonts und Farben und sogar die Breite des Eingabebereichs mit der Darstellung im Browser übereinstimmen.
  • Die bereits veröffentlichten Artikel lassen sich über Datei/Öffnen holen und auch ändern.
  • Das erzeugte HTML sieht auch gut aus, für kursiv wird em, für fettgedruckt brav strong genommen - so mag ich das!

Und das alles in einer (für Windows-Verhältnisse) schicken Verpackung. Wirklich ungewöhnlich, dass er für so ziemlich alle großen Blog-Dienste funktioniert und nicht nur für Live-irgendwas. Bravo!

Update: Die Umlaute kamen jetzt etwas krumm an, wir versuchen das mit UTF-8. Damit klappt's!

2007-08-06

Bibelfeste Physiotherapie

Heute morgen bei der Physiotherapie:

Therapeutin Wo ist denn diese Rippe?
Patient Die hat meine Frau!

2007-07-23

Filderstadt hat eine neue Oberbürgermeisterin

Gabriele Dönig-Poppensieker hat sich im zweiten Wahlgang mit 57,14% deutlich gegen ihren konservativen Mitbewerber Hans Georg Schuhmacher (42,60%) durchgesetzt. Herzlichen Glückwunsch an Frau Dönig-Poppensieker!

Was wir (die Bürger von Filderstadt) uns für die gemeinsame Zeit wünschen, haben wir bei diversen Wahlveranstaltungen deutlich rübergebracht. Nun ist Aufgabe der Stadtregierung (aus OB und Gemeinderat) zusammenzufinden und das Beste für Filderstadt zu geben!

Das offizielle amtliche Endergebnis auf den Seiten der Stadt Filderstadt

2007-07-19

Was ist diese Stadt wert?

Heute abend gab's eine Ergänzung im Beitrag Schuhmachers Wahlkampf-Finanzierung – eine Modellrechnung – ein Leser, der was von der Materie versteht, war so freundlich, einige Zahlen nach oben zu korrigieren. Aber das ist hoffentlich nicht die Antwort auf die Frage, was diese Stadt (Filderstadt, ihr Internetbesucher von weiter weg!) wert ist.

Auf seine neuen Plastikplakate hat Herr Schuhmacher folgendes gedruckt (siehe auch Bild):

100fache Lebensqualität
Wenn es eines gibt, was ich hier gelernt habe, dann ist es 100fache Lebensqualität, die höher wiegt als der technische Fortschritt. An diesem Ort will ich gerne OB sein.

Und damit habe ich Probleme, die bei Satzbau und Semantik anfangen und bei der konservativen Emotion aufhören.

Herr Schuhmacher konstruiert hier einen Gegensatz zwischen Filderstadt und dem technischen Fortschritt, der so einfach nicht existiert. Zum einen hat jeder technische Fortschritt der letzten 2000 Jahre dazu beigetragen, die Lebensqualität zu verbessern. Beispiele: Pflug = mehr Nahrung, Aquädukt = Wasser für größere Ansiedlungen, Pferdekutsche = Handel, Aspirin = keine Kopfschmerzen mehr, moderne Medizin = eine durchschnittliche Lebenserwartung, die die unserer Vorfahren verdoppelt hat und bald verdreifacht. Filderstadt hat seinen Anteil am technischen Fortschritt und will ihn sicher nicht missen!

Was Herr Schuhmacher vermutlich mit "technischem Fortschritt" meint, ist die zweite Startbahn für den Flughafen. Wie das Wort "zweite" schon sagt, ist das aber kein Fortschritt, sondern mehr vom selben. Das macht sich aber schlecht als Slogan.

Außerdem stimmt der Vergleich Lebensqualität gegen Fortschritt auch vom Satzbau nicht. Besseres Deutsch wäre: "… dann ist es, dass Lebensqualität 100mal mehr wiegt als der technische Fortschritt". Etwas wiegt in der deutschen Sprache mehr, nicht höher als etwas anderes. Es wäre auch gegangen: "… dann ist es, dass Lebensqualität 100fach höher bewertet wird als der technische Fortschritt".

Warum ich mich über solche Lappalien aufrege, die man doch täglich in allen möglichen Publikationen so und schlimmer sieht? Weil die Sprache das Haupt-Werkzeug eines Politikers ist. Mein Ideal von einem Politiker ist jemand, der klar sagt, was er will, wie er es angeht und warum er es für das Richtige hält. Ein Politiker, der die Sprache nicht beherrscht, macht sich lächerlich. Beispiele: Alt-Kanzler Kohl, Alt-Kanzlerkandidat Edmund Stoiber.

Beherrscht Herr Schuhmacher die Sprache nicht? Seinen öffentlichen Auftritten nach ist er durchaus zum klaren Wort fähig. Warum steht der Satz also so krumm auf hunderten Wahlplakaten in Filderstadt? Weil er kein Satz ist, sondern eine Aneinanderreihung von Schlüsselwörtern, die im Bürger Emotionen und einen Wählreiz erzeugen sollen.

Der Satz baut eine Spannungskurve auf, die Herrn Schuhmacher mit dem positiven Begriff "lernen" und die Lebensqualität mit dem positiven Begriff "höher" in Verbindung bringt. Und am Ende der Spannungskurve bekommt der "technische Fortschritt eines auf den Deckel.

  • "gelernt": Der Kandidat zeigt, dass er dazulernen kann. Das ist auch der Tenor seiner Anzeige "Worauf es nun ankommt" im Amtsblatt in der Woche nach dem ersten Wahlgang.
  • "100fach": 100 ist eine schöne, runde, positive Zahl. Nicht so bescheiden wie 10, nicht so übertrieben wie 1000. Wenn wir eine Zahl lesen, denken wir, es wird schon eine Statistik als Beleg bereitstehen.
  • "Lebensqualität", wollen wir alle, sehen wir alle bedroht, von was auch immer. Jemand, der sich dafür einsetzt, kann nicht schlecht sein!
  • "höher", schneller, weiter. "Höher" ist eine positive Botschaft, lieber "höher" als "tiefer".
  • "technischer Fortschritt", und jetzt landen wir auf dem Boden der Tatsachen: Böser Fortschritt, Feind unserer Lebensqualität, niemand will dich in Filderstadt. Fortschritt go home!

Der Rest der Worte muss einfach die Lücken füllen, da spielt die Sinnhaftigkeit der Aussage keine Rolle mehr.

Und jetzt werfen wir noch kurz einen Blick auf den Themen-Katalog des Kandidaten und überlegen uns, wo Lebensqualiät dem technischen Fortschritt entgegensteht und wo der technische Fortschritt die Steigerung der Lebensqualität ermöglicht:

  • für eine vernünftige Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastruktur
  • für einen Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs
  • für eine optimierte Wasserversorgung mit gleicher Wasserqualität
  • für eine gute Vernetzung zwischen Stadt und Vereinen
  • für ein harmonisches Miteinander zwischen Stadt und Kirchen
  • für die Weiterentwicklung der Kindertagesstätten, der Kindergärten und Schulen
  • für einen Ausbau der Jugend- und Schulsozialarbeit
  • für die Integration ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürger
  • für eine Belebung der Ortskerne durch Stadtsanierungsmassnahmen
  • für die Förderung von jungen Familien bei ihrem Wunsch nach eigenen vier Wänden

Ich sehe keinen Punkt, bei dem der technische Fortschritt die Erreichung eines Ziels behindert. Bei den Punkten Verkehrsinfrastruktur und ÖPNV, der Wasserqualität (Bodenseewasserversorgung ist auch dem technischen Fortschritt gedankt, oder?) und Ortskern-Sanierung und den eigenen vier Wänden bin ich mir fast 100%ig sicher, dass der technsche Fortschritt uns hilfreich zur Seite steht.

Wie, Sie lesen gar keine Wahlplakate? — Das sollte ich mir als guten Vorsatz für Sylvester merken!

2007-07-17

Gerüchte, fortgesetzt

Schreibt die Schwäbische Zeitung (dankenswerterweise ohne ihren Inhalt hinter Micropayment zu verstecken):

Auf seiner Homepage nimmt Schuhmacher jetzt Stellung zu Gerüchten, die angeblich in Filderstadt im Umlauf sind.
Beobachter in Filderstadt wissen nicht, auf welche angeblichen Gerüchte Schuhmacher reagiert, denn vor Ort ist nichts bekannt. Exakt die gleichen Gerüchte, um die es auf Schuhmachers Homepage geht, seien aber auch über die Gegenkandidatin in Umlauf gebracht worden.
— OB-Kandidat Schuhmacher wehrt sich gegen Gerüchte

"Auf welche Gerüchte Schuhmacher reagiert" ist nicht bekannt, aber über seine Gegenkandidatin sind die gleichen in Umlauf gebracht worden? Häh? Wenn wir die Gerüchte nicht kennen, woher wissen wir dann, dass über Frau Dönig-Poppensieker die gleichen in Umlauf gebracht wurden?

Wie es zu den Gerüchten, die Herr Schuhmacher auf seiner Web-Site benennt, kommen kann, habe ich schon dargelegt. Dass ich nicht alles davon für ein Gerücht halte, auch. Aber der oben zitierte Abschnitt macht keinen Sinn.

Im Übrigen habe ich die Nase voll von Gerüchten. Ich möchte meinen Tipp zurückziehen und Herrn Schuhmacher raten, die Gerüchte bzw. seine Reaktion darauf nicht für Google zugänglich zu machen. Machte er sie zugänglich, würde er sie damit für eine Google-Ewigkeit mit seiner Person verknüpfen. Ich werde nach dem Wahlkampf den "Alles Gerüchte!"-Artikel so umbauen, dass die Gerüchte selbst nicht mehr darin vorkommen – sonst werden wir die nie mehr los.

2007-07-16

Schuhmachers Wahlkampf-Finanzierung – eine Modellrechnung

[Update, 19.07.2007 – Ich habe den Hinweis erhalten, dass in meiner Modellrechnung einige Feinheiten der Beamtenbesoldung fehlen. Ich habe die Änderungen gekennzeichnet. Außerdem kamen Antworten von einigen Parteien (siehe Ende des Beitrags)]

Wenn Sie irgendwelche Zweifel haben oder eine ehrliche Antwort haben wollen, rufen Sie mich an …
&mdash OB-Kandidat Schuhmacher

Da ich Zweifel hatte, wegen der hübschen neuen Wahlplakate, die Filderstadt seit dem Wochenende zieren, habe ich ihn heute angerufen und gefragt, wie er seinen Wahlkampf finanziert. Aus der eigenen Tasche, sagte er. Er sei, betonte er nocheinmal, nicht verarmt. Er wollte mir nicht die Kosten seines Wahlkampfes verraten, auch Einzelheiten zur Finanzierung nicht, aber das ist seine Entscheidung.

Ich habe dann im Internet nachgesehen, was ein OB-Wahlkampf ungefähr kostet. Das ist eine der Fragen, die Google nicht so gut beantworten kann, wahrscheinlich weil nicht viele OBs (oder auch gescheiterte Kandidaten) über eine Summe reden, die einem Privatmann sicher weh tut.

Für Baden-Baden habe ich eine Summe von 30.000€ gefunden, für eine Großstadt wie Dresden sollen 250.000€ zusammenkommen. Nun ist Filderstadt eine Ecke kleiner als Baden-Baden, aber deutlich dichter besiedelt. Es dürfte also billiger sein, einen gewissen Deckungsgrad mit Plakatwerbung etc. in Filderstadt zu erreichen als im hügeligen Baden-Baden. Rechnen wir einfach mal mit 20.000€.

[Update, 19.07.2007] Wahlplakate kosten in 500 Stückzahl zwischen 3.000 und 5.000€, also 6 bis 10€ das Stück. Die wertig aussehenden Plastikdinger, die Herr Schuhmacher zur Stichwahl hin geordert hat, kommen dem Vernehmen nach auf 8€ das Stück. Herr Schuhmacher hat zwei Runden Plakate finanzieren müssen, und der visuelle Eindruck sagt, dass es wohl schon Richtung 500 Stück waren, die in und um Filderstadt aufegstellt wurden. Das also zweimal, einmal Pressspan vor, einmal Plastik nach dem ersten Wahlgang. Kostenpunkt damit mindestens 6.000€.

Herr Schuhmacher ist als Bürgermeister von Spaichingen – wenn ich die Vorschriftenlage richtig deute – ein sogenannter Wahlbeamter. Spaichingen hat, laut Wikipedia, ca. 12.500 Einwohner, was Herrn Schuhmacher in die Besoldungsgruppe B3B2 einordnet (wiederum laut Wikipedia), daraus ergibt sich ein monatliches Einkommen von brutto ca. 6000€ 5700€ – dazu addieren sich Zuschläge für Frau und Tochter, der soganannte Landesanteil Besoldung und die Dienstaufwandsentschädigung, so dass ca. 7000€ brutto zu Buche stehen. Davon gehen zwar keine Sozialabgaben ab, aber natürlich die Einkommenssteuer sowie die private Krankenversicherung.

Sofern Herr Schuhmacher für seine Anwalts-Sozietät nicht ordentlich draufzahlen muss, wird er tatsächlich nicht verarmen. Es ist auch nicht damit zu rechnen, dass Herr Schuhmacher nur des Geldes wegen nach Filderstadt kommen will. Mit seinen knapp 44.000 Einwohnern hält Filderstadt eine OB-Stelle der Besoldungsgruppe B6 bereit, nach aktueller Tabelle eine "Gehaltserhöhung" unter Berücksichtigung des Landesanteils um rund 1200€ 1775€ pro Monat. Ich denke, einer 20prozentigen Gehaltssteigerung steht eine um deutlich mehr als 20% erhöhte Arbeitsbelastung gegenüber, wenn Schuhmacher den Job so machen will, wie er es im Wahlkampf ankündigt.

Auf der anderen Seite lassen 6.000 7.000€ im Monat, wenn man auf ein Ziel spart, einen gewissen Spielraum. Es ist also möglich, dass Herr Schuhmacher in den letzten drei Jahren seinen Filder-Wahlkampf mit einer Rate von 500-600€/Monat angespart hat (600€ × 12 Monate × 3 Jahre = 21.600€). Meine finsteren Spekulationen, wer ihm denn die schönen Plakate gesponsert haben könnte, verschwinden also erstmal in der Besenkammer.

Ich habe jetzt eine Stunde gebraucht, um diesen Beitrag zusammenzurecherchieren. Warum mache ich mir diese Mühe? Weil ich wissen will, wie diese OB-Wahl funktioniert. Ich arbeite mich hier ab, damit ich am Sonntag eine Entscheidung treffen kann, wohin mit demKreuz!

Es wäre natürlich einfacher, wenn OB-Kandidaten offenlegen müssten, wie ihre Einkommenslage aussieht. Es macht einen Unterschied, mit wieviel Geld jemand in ein Amt möchte. Und woher das Geld kommt. Deswegen müssen Abgeordnete des Deutschen Bundestages nun ihre außer-parlamentarischen Einkünfte offenlegen der Zahl und Höhe nach klassifizieren. Jeder, der ein öffentliches Amt bekleidet oder eines haben will, sollte diesen Regeln unterworfen sein. Schließlich hat die Stadt Filderstadt 2007 einen Haushalt von 111.496.099€. Das Geld möchte ich in guten Händen wissen, schließlich – Sie wissen schon – ist es (auch) mein Geld!

Herr Schuhmacher, falls Sie dies lesen, rufen Sie doch kurz an und sagen mir, ob ich mit den Zahlen einigermaßen richtig liege – meine Telefonnummer haben Sie ja.

Eine Anfrage zur Wahlkampf-Finanzierung an Frau Dönig-Poppensieker harrt übrigens noch einer Antwort.

[Update 19.07.07] Frau Dönig-Poppensieker hat geantwortet. Sie will ebenfalls keine Details nennen, finanziert ihren Wahlkampf auch aus eigener Tasche und über Spenden.

[Update 19.07.07] Die Freien Wähler, F.D.P., CDU und SPD haben mir inzwischen per Mail bestätigt, dass sie ihre(n Kandidatin/-en nur personell, nicht aber finanziell im Wahlkampf unterstützen.

Und ich kann es mir an dieser Stelle nicht verkneifen hervorzuheben, dass Frau Dönig-Poppensieker sich in der Frage der Wahlplakate deutlich schwäbischer gibt als Herr Schuhmacher. Warum neue Plakate, die alten tun's doch noch!

Tipp: Google mag keinen Text als Bild

OB-Kandidat Schuhmacher hat sich auf seiner Web-Site (siehe Alles Gerüchte!) darüber beklagt, dass gegen ihn Gerüchte unterhalb der Gürtellinie kursieren, und einige davon auch aufgelistet.

Sein Problem: Die erste Seite seines Web-Auftritts besteht im Wesentlichen aus einem Bild. Der ganze Text ist als Bild in die Seite eingefügt, deshalb sieht die Schrift auch ein bißchen unscharf aus und lässt sich auch nicht kopieren.

Warum ist das ein Problem? Suchmaschinen sind auf Text angewiesen, sie "lesen" keine Bilder. Für Google steht auf Herrn Schuhmachers Seite nur der erste Satz, nämlich "Liebe Filderstädter, 44,7 % Ihrer Stimmen sind ein Wort und dafür zunächst mein herzliches Dankeschön." Der gesamte Text von "Das tut weh!" ist für Google unsichtbar.

Damit hat die Seite keine Chance bei Google, für die Suchanfrage "gerüchte hans georg schuhmacher" in die Ergebnisliste aufgenommen zu werden. Die Ehre des Suchergebnisses Nummer 3 (bei google.de, Nummer 1 bei google.com) gebührt derzeit, ähem, o.g. Kommentar "Alles Gerüchte!" auf diesen Seiten.

Was für Google unsichtbar ist, existiert für die meisten Surfer nicht. Man muss schon die Seite von Herrn Schuhmacher direkt aufrufen, um seine Erwiderung auf die Gerüchte lesen zu können.

Ansonsten ist Herr Schuhmacher darauf angewiesen, dass Leute, die sich kritisch mit seiner Kandidatur auseinandersetzen, netterweise auch einen Link auf seine Äußerungen setzen. Der Vorteil, zu eigenen Bedingungen, im eigenen Kontext mit dem Besucher seiner Webseiten kommunizieren zu können, ist damit allerdings dahin.

2007-07-15

Alles Gerüchte!

Zur Vorbereitung und zum Einlesen für die letzte Woche des Wahlkampfes um den/die nächste(n) OberbürgermeisterIn von Filderstadt:

Gerüchte sind eine höchst ökonomische Form der Kommunikation und sollten schon deswegen nicht als "Teufelszeug" angesehen werden. Mit keinem anderen Medium ist eine schnellere Verbreitung von Nachrichten möglich. Außerdem ist es ausgesprochen günstig, denn der zu betreibende Aufwand tendiert gegen Null. Einmal ausgestreut, verbreitet sich das Gerücht in Windeseile und ohne weiteres Zutun des Betreibers. Es ist dann nicht mehr zu stoppen. — Der Umgang mit Gerüchten im Unternehmensumfeld – ausgewählte Praxiserfahrungen
Personen, von denen das Gerücht handelt, erfahren dessen Inhalt meist sehr spät, weil sie von der Gerüchtekommunikation ausgegrenzt werden; ihre Versuche, das Gerücht aufzuhalten oder es richtig zu stellen, sind in der Regel erfolglos, da der Wahrheitsgehalt von Gerüchten nur selten in Frage gestellt oder überprüft wird. — Wikipedia: Gerücht

Änderung vom 07.12.2007: Bisher stand an dieser Stelle ein Artikel, der sich mit den über Hans Georg Schuhmacher im Wahlkampf um den OB-Posten von Filderstadt in Umlauf gebrachten Gerüchten und seiner Reaktion darauf befasste.

Wahlkampf und Schlammschlacht mit gegenseitigen Beschuldigungen, die Gerüchte über den jeweils anderen in Umlauf gebracht zu haben, liegen nun soweit zurück, dass kein öffentliches Interesse mehr daran bestehen sollte, diese Gerüchte weiterhin griffbereit zu haben. Damit sie eine Chance haben, aus dem Internet zu verschwinden, werden sie aus diesem Artikel gelöscht und auf eine nicht für Google und andere Suchdienste zugängliche Seite verschoben.

http://www.inpc.de/restricted/geruechte.html

2007-07-14

Dönig-Poppensieker nach erstem Wahlgang vorne

Bei der Wahl zum/zur OberbürgermeisterIn von Filderstadt liegt nach dem ersten Wahlgang Frau Dönig-Poppensieker vorn. Das offizielle amtliche Endergebnis. Zweiter wurde Hans Georg Schuhmacher, der zusammen mit Frau Dönig-Poppensieker die Stichwahl am 22. Juli bestreiten wird. Herr Platten, der unabhängige Kandidat aus Filderstadt-Sielmingen hat seine Kandidatur nach einem Achtungserfolg von knapp 7% zurückgezogen, ohne seinen Wählern eine Wahlempfehlung für den zweiten Wahlgang zu geben.

Der Wahlkampf geht damit in die "heiße Phase", wobei man bei einer Wahlbeteiligung von unter 50% den Nichtwählern zurufen muss: Wärt ihr mal wählen gegangen, dann bräuchtet ihr am 22.07. nicht nochmal nicht wählen zu gehen!"

Mal ernsthaft: In meinem Bekanntenkreis gibt es vier Nichtwähler, die die Absicht haben, wenigstens am zweiten Wahlgang teilzunehmen. Und das lohnt sich: Diese vier Stimmen schlagen sich (in einer Modellrechnung) schon in der zweiten Nachkommastelle des Ergebnisses nieder! In Anbetracht dessen, dass z.B. in Plattenhardt die Kandidaten mit 46,29 % (Schuhmacher) und 46,46% (Dönig-Poppensieker) quasi gleichauf liegen, hilft hier wirklich jede einzelne Stimme – egal, welche(r) Ihr(e) KandidatIn ist. Oder soll Plattenhardt die Rolle von Florida bei den US-Präsidentschaftswahlen 2000 spielen?

Damit endet die politisch ausgewogene Berichterstattung in diesem Blog.

Anica †

Traurige Chronistenpflicht: Am Montag ist unsere Katze Anica gestorben. Sie kam vor knapp dreieinhalb Jahren aus dem Tierheim mit einem chronischen Nierenleiden zu uns, der Arzt gab ihr damals noch "wenn's gut geht" ein halbes Jahr. Die letzten drei Jahre hat sie sich bei uns sehr wohlgefühlt und war ein lieber Gast in unserem Haus. Zuletzt versagten nun ihre Nieren, so dass sie nichts mehr fressen wollte.

Katze Anica auf der Wiese